Audi Q4 e-tron: Vergleich alt gegen neu
Das hat sich wirklich beim Q4 geändert

Es ist gar nicht so leicht, beim Audi Q4 e-tron das Facelift zu erkennen. AUTO BILD erklärt die Änderungen im Detail!
Bild: Audi AG, Montage: AUTO BILD
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Sie dachten beim Anblick des Audi Q4 e-tron Facelift: "Das ist doch dasselbe Auto?" Dann sind Sie nicht allein. Gerade beim Außendesign muss man genau wissen, worauf zu achten ist, um das neue Elektro-SUV vom Vorfacelift zu unterscheiden.
Starten wir an der Front. Bestes Unterscheidungsmerkmal ist die neue Grillmaske. Hier findet sich beim Facelift ein stilisiertes Wabengitter. Vorher waren dort viele kleine Striche in verschiedenen Grautönen zu sehen. Die Umrandung in Hellgrau entfällt, stattdessen ist die Kontur nun dunkel glänzend ausgeführt.
Auch die hellgraue Spange im oberen Bereich der Schürze und den angedeuteten Unterfahrschutz finden wir nicht mehr vor. Statt solcher offroadartigen Merkmale scheint Audi jetzt auf andere Attribute zu setzen: Die Änderungen sollen das Auto eher sportlich und edel wirken lassen.

Beim Q4 e-tron Facelift (rechts) sind mehr Elemente in Wagenfarbe gehalten.
Bild: Audi AG, Montage: AUTO BILD
Anstelle des funktionalen Plastikgitters mit horizontalem Gitter verschließt nun ein Wabengitter die große Luftöffnung. Die seitlich eingebrachten vertikalen Lufteinlässe sind dazu klar und gerade gestaltet. Beim Vorfacelift beschreiben sie unten einen leichten Bogen, der von einem hellen Element dekorativ mitgeschwungen wird. Jetzt sind sie gerade gezeichnet.
Am Heck mit OLED-Technik und neuer Schürze
Auch die Lichtsignaturen unterscheiden sich im Detail. Die optionalen Matrix-LEDs lassen vier unterschiedliche Grafiken zu, die Unterschiede sind jedoch marginal. Am Heck findet sich eine ähnliche Änderung. Die Form der Rücklichter mit durchgehendem Lichtband bleibt zwar gleich, aber es gibt eine leicht veränderte Signatur. Dazu wohnt unterm Glas eine neue Technik: Das Facelift setzt hier auf OLED.

Das Vorfacelift-Modell trug einen in die Heckschürze geprägten "e-tron"-Schriftzug.
Bild: Audi AG, Montage: AUTO BILD
Grundsätzlich kann man das Facelift besser von hinten identifizieren. Das liegt vor allem an der neuen Heckschürze. Hier hat Audi sich entschieden, den oberen Teil in Wagenfarbe zu lackieren. Es bleibt bei einem angedeuteten Unterfahrschutz. Der wirkt im neuen Design etwas massiver.
Die ganz großen Änderungen fanden jedoch innen statt. Mit dem Facelift hat Audi das gesamte Armaturenbrett neu gestaltet. Der digitale Tacho und das Infotainment sind beim Q4 e-tron Facelift nun gemeinsam auf einem leicht gebogenen Element untergebracht. Vorher waren die Elemente einzeln angeordnet. Dazu sind die Bildschirme gewachsen.

Die Klima-Bedienheit hängt jetzt nicht mehr am Armaturenbrett. Sie wanderte unter den Infotainmentbildschirm.
Bild: Audi AG, Olaf Itrich / AUTO BILD; Montage: AUTO BILD
Der Fahrer blickt auf 11,9 statt 10,25 Zoll. Das Zentraldisplay misst 12,8 Zoll, vorher waren es 11,6 Zoll. Ganz neu: Optional bekommt der Beifahrer seinen eigenen Screen. Glatte 12 Zoll ist der groß.
Keine Änderungen gibt's bei den Antrieben. Die Varianten heißen bloß anders. Die aufsteigenden Nummern entfallen nämlich – so wird aus dem 204 PS starken Grundmodell, das vorher "40 e-tron" hieß, einfach schlicht der Q4 e-tron. An anderer Stelle werden die Namen dadurch recht lang. Das Topmodell mit 340 PS ist beim Vorfacelift als "55 e-tron quattro" gelaufen. Jetzt heißt diese Motorisierung Q4 e-tron quattro performance.
Erfreulicherweise steigen die Preise mit dem Facelift nur leicht. Das Vorfacelift ist noch bestellbar und startet bei 46.150 Euro. Beim überarbeiteten Elektro-SUV geht es ab 47.500 Euro los. Im Laufe des Mai 2026 öffnet Audi die Bestellbücher.
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