Audi RS 2 Limousine/Audi RS 3 Limousine: Test
Das 5. Element

Anfang 2017 steckte Audi den RS 3 ins Kleid der Limousine. Wir haben den Vorgänger ausgegraben: die extrem seltene RS 2 Limousine.
- Manuel Iglisch
Die Wege des Herrn sind manchmal unergründlich. Insbesondere dann, wenn es sich um den der vier Ringe handelt. Sie verstehen nur Bahnhof? Nun, dann kommen Sie mal mit! Zurück in die frühen Neunziger, als Audi gerade drauf und dran war, seine motorsportlichen Wurzeln kurzzeitig verdorren zu lassen. Die Rallyehistorie war längst begraben, das IMSA-Engagement eingestellt, der V8 quattro frisch aus der DTM verbannt und der angedachte V6-Nachfolger gekappt. Das Motorsport-Engagement lag nahezu brach, feierte einzig in Frankreich ebenso triumphale wie nebensächliche Erfolge.
Der RS 2 Avant schockte 1994 die Sportwagen-Welt

Vorbild und Technikspender: Der RS 2 Avant war 1994 eine Sensation und fuhr alles in Grund und Boden.
Bild: Christian Bittmann
Eine RS 2 Limousine gab es offiziell nie im Audi-Programm

Sehr sehr selten: Von der RS 2 Limousine soll es nur vier bis fünf Exemplare geben. Schade eigentlich.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Hohe Laufkultur ist nicht das Ding des Turbo-Fünfzylinders

Geht richtig gut: Tempo 100 liegt im RS 2 nach schlanken 5,4 Sekunden an – R5 und quattro sei Dank.
Bild: Tobias Kempe / AUTO BILD
Diesem krummen Singen, das sich wie eine fortwährende Synkope über seinen 144er-Takt legt, ehe es der Lader ab spätestens 3000 Touren mit zornigem Dauerrauschen und kessem Lastwechselzwitschern blasinstrumentiert. Ein absoluter Megahit, der hier noch ganz ohne künstlichen Klappenverstärker und vielleicht gerade deshalb umso intensiver aufspielt.
Wie der RS 2 sich im Vergleich zum RS 3 schlägt, erfahren Sie in der Bildergalerie.
Service-Links