Wer seinen VW T7 California Beach im Alltag grundsätzlich als Familienauto nutzt, kennt das Problem: Eine feste Campingausstattung unterzubringen, ist ziemlich unpraktisch und eigentlich nur im Urlaub wirklich sinnvoll. Genau hier setzt die neue Kooperation von Volkswagen Nutzfahrzeuge und dem Start-up "Stuff Bubble" an. Gemeinsam haben sie speziell für den California Beach ein aufblasbares Küchen- und Bettmodul entwickelt, das sich flexibel einsetzen lässt.

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Kein fester Einbau nötig

Der größte Vorteil der neuen Module liegt in ihrer Flexibilität. Statt schwerer und fester Einbauten kommen textile Konstruktionen zum Einsatz, die mithilfe von Luft ihre Stabilität erhalten. Die Idee dahinter: Der California Beach bleibt im Alltag ein vollwertiger Van und verwandelt sich bei Bedarf innerhalb weniger Minuten in einen Camper für Reiselustige. Werden Küche und Bett nicht benötigt, lassen sie sich kompakt zusammenfalten und verstauen.
VW California mit neuen Campingmodulen
Die flexiblen Küchenmodule lassen sich entweder seitlich oder hinten im Camper einbauen.
Bild: Volkswagen Nutzfahrzeuge
Die aufblasbare Küche misst rund 120 x 44 x 47,5 Zentimeter und bringt weniger als zehn Kilogramm auf die Waage. Trotz des geringen Gewichts verfügt sie über ein Spülbecken sowie Frisch- und Abwassertanks mit geschlossenem Wasserkreislauf. Das Modul lässt sich außerdem teilen und sowohl im Fahrzeug als auch draußen nutzen.

Bett statt Luftmatratze

Passend zur Küche gibt es ein ebenfalls aufblasbares Bettsystem. Die Liegefläche misst etwa 200 x 134 Zentimeter und besteht aus mehreren atmungsaktiven Schichten.
VW California mit neuen Campingmodulen
Aufgepumpt entsteht aus dem aufblasbaren Bett eine rund 2,00 x 1,34 Meter große Liegefläche.
Bild: Volkswagen Nutzfahrzeuge
Laut VW kann das System als Doppelbett oder als Einzelbett genutzt werden. Als Doppelbett wiegt es rund zwölf Kilogramm, als Einzelbett etwa sechs Kilogramm.

Fazit

Gerade für California-Interessenten, die keine fest eingebaute Campingausstattung benötigen, könnte das Konzept interessant sein. Statt dauerhaft Gewicht mitzuschleppen, kommt die Campingausrüstung nur dann ins Auto, wenn sie wirklich gebraucht wird – und schon kann's losgehen.