Die Elektroautos haben sich im Markt fest etabliert. Einstige K.o.-Kriterien spielen zumindest in der Realität keine große Rolle mehr – denn bei der Reichweite sind 350 Kilometer inzwischen üblich, manche Modelle schaffen auch 400 oder 600 Kilometer.
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Die Ladezeiten haben sich deutlich verringert, an Schnellladesäulen ist der Akku nach 15 bis 20 Minuten voll genug für eine ordentliche Strecke. Dazu kommen rasant steigende Preise für Benzin und Diesel. Und spartanisch ausgestattet sind Elektroautos auch längst nicht mehr.
Bleibt der Preis. Vor allem für alle, die ein Elektroauto erst einmal ausprobieren wollen und das Risiko eines vielleicht geringen Wiederverkaufspreises scheuen. Die Alternative für sie: ein Auto-Abo.

Auto-Abo punktet mit unkompliziertem Vertragsabschluss

Mittlerweile gibt es am Markt eine ganze Reihe von Start-ups wie Cluno, Finn, ViveLaCar oder Like2Drive, über die man ein Elektroauto abonnieren kann. Auch der Mineralölkonzern Shell hat ein Abo-Angebot ausschließlich für E-Mobile gestartet. Das Buchen eines Auto-Abos geschieht relativ unkompliziert über das Internet.
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Das Auto-Abo ist gerade bei Elektroautos eine mitunter günstige Alternative.

Beispiel Like2Drive. Dort kann man vom Nissan Leaf bis zum Porsche Taycan die meisten Modelle, die auf Deutschlands Straßen herumstromern, zum Festpreis mieten. Zwischen sechs und 24 Monaten dauert ein Abo, danach gibt man das Auto ohne Mehrkosten zurück.
Im Abo enthalten sind von der Zulassung über Kfz-Steuer und -Versicherung bis zu Wartung, Reifen und eventueller Batteriemiete alle Kosten, die während der Abo-Zeit anfallen. Bei einigen Modellen lässt sich sogar eine Flatrate fürs Stromtanken dazubuchen. Nur Strafzettel muss man dann noch selber zahlen.
Für den Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer ist es "eine Win-win-Strategie". Bei Autokäufern, so resümiert er in einer Studie, herrsche immer noch Unsicherheit. Etwa wegen der Ladeinfrastruktur, der Reichweite, wegen etwaiger Reparaturkosten oder der Wiederverkaufspreise von Elektroautos.

Für viele ist das Auto-Abo noch Neuland

Der Ausweg laut Dudenhöffer: Auto-Abos, bei denen der Käufer alle Risiken abgibt und mit einer festen Monatsmiete alles außer dem genutzten Strom abdecke. Durch kurze Vertragslaufzeiten zwischen 6 und 24 Monaten werde dem Kunden "zusätzlich das Risiko abgenommen, ein für ihn weniger passendes Auto langfristig nutzen zu müssen". Damit, so sein Fazit, "eignen sich Auto-Abos, den Markt für Elektroautos zu stimulieren".
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Die Krux dabei: Von Auto-Abos hatte knapp die Hälfte der für die Studie Befragten noch nie etwas gehört. Bisher hatten sie ihr Fahrzeug überwiegend bar bezahlt, über eine klassische Kredit-Finanzierung oder durch einen Leasing-Vertrag erworben. (Auto-Abos: Vorsicht bei der Rückgabe!)
Nutzer von Auto-Abos schätzen das Angebot demnach wegen seiner Unkompliziertheit, Flexibilität und wegen des geringen Kostenrisikos. Sie seien deutlich online-affiner. Für sie sei der wichtigste Vertriebsweg der Online-Kanal, das persönliche Gespräch spielt bei Abo-Nutzern kaum eine Rolle. Wichtig seien ihnen digitale Services wie ein schneller Online-Vertragsabschluss, Markenvielfalt, die Möglichkeit eines Ersatzfahrzeugs sowie die Absicherung gegenüber einer Nachzahlung.

Von

Jürgen Wolff