Für immer mehr Autofahrer ist ein Auto-Abo eine echte Alternative zu einem Neuwagenleasing oder dem günstigen Gebrauchten. Auto-Abos lassen sich schnell und unkompliziert im Internet abschließen, die Nutzungszeit ist flexibel und bei den Kosten blickt jeder durch. Für einen monatlichen Festpreis erhalten Nutzer einen Neuwagen oder ein junges Gebrauchtfahrzeug inklusive Zulassung, Steuern, Versicherung und Wartung. Mitunter ist sogar der Reifenwechsel im Preis enthalten. Es fallen dann nur noch die Tank- bzw. Ladekosten an.
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Wer derzeit einen Neuwagen bestellt, muss wegen des weltweiten Chipmangels mit langen Wartezeiten rechnen. Eine Möglichkeit der Überbrückung sind Auto-Abos, die Kunden kurzfristig flexible Mobilität zu einem monatlichen Fixpreis bieten, weil es sich zumeist um Lagerfahrzeuge handelt, die direkt verfügbar sind.

Go Leasy bündelt Angebote

So verzeichnete die Meta-Suchmaschine Go Leasy im vierten Quartal vergangenen Jahres 56 Prozent mehr Seitenzugriffe auf eine temporäre Abo-Nutzung als im Quartal zuvor. Ein Portal wie Go Leasy bündelt das Angebot zahlreicher Auto-Abo-Plattformen auf einer Webseite. Das Angebot für Auto-Abos nimmt ebenfalls kontinuierlich zu, denn im gleichen Zeitraum stiegen die Angebote um 37 Prozent.
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Gerade bei Elektroautos kann ein Abo interessant sein.

"Wir können natürlich nicht genau sagen, wie viele Anfragen auf den Chipmangel zurückzuführen sind, aber wir beobachten, dass die Nachfrage für eine temporäre Abo-Nutzung sprunghaft zugenommen hat", sagt Julian Melzig, Geschäftsführer von Go Leasy, "wer schnell einen Neuwagen möchte, sollte sich bei den Auto-Abos umsehen. Diese bieten auch die Möglichkeit, neue Technologien zum Beispiel mit alternativen Antrieben auszuprobieren, bevor ein Neuwagen bestellt wird."
Das Center Automotive Research prognostiziert, dass die Anzahl der Auto-Abos in Deutschland bis zum Jahr 2030 auf bis zu eine Million Verträge anwachsen wird. (Auto-Abo: Aufpassen bei der Rückgabe!)

Auto-Abo eliminiert Risiko

Ganz neu ist der Trend nicht, doch erst mit Verzögerung kommt das Abonnement bei den Autokunden auf Touren. Die Erwähnung von Abonnements in Gewinnmitschriften stieg bereits im Jahre 2020 um fast 75 Prozent im Vergleich zu 2019. "Eine wichtige Lektion des Jahres 2020, die mehrere Unternehmen auf die harte Tour gelernt haben, ist die Diversifizierung der Vertriebskanäle", so Rinaldo Pereira, Analyst bei Global Data, "mehrere Autohersteller wie Audi und BMW haben in den letzten fünf Jahren den Abo-Vertrieb ausprobiert, waren aber nicht übermäßig erfolgreich. Dennoch gibt es immer noch eine große Chance für Automobilhersteller, wiederkehrende Umsätze über ein Abo-Modell zu generieren - zum Beispiel, um Kunden zu gewinnen, die auf Elektrofahrzeuge umsteigen wollen."
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Gerade Interessenten eines Elektroautos ist das Risiko zu groß, ein solches käuflich zu erwerben, weil der Akkufortschritt die Gebrauchtwagenpreise in einigen Jahren kaum abschätzbar werden lässt und so mancher Kunden die moderne Mobilität nicht im Rahmen eines statischen Kaufes sieht. Die zunehmende Affinität der Verbraucher zu Elektroautos hat Abonnement-Unternehmen wie Facedrive dazu veranlasst, ihre Angebote an elektrifizierten Fahrzeugen auszubauen.
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Das Angebot an Elektrofahrzeugen steigt immer weiter an.

Laut Global Data wird die Elektroauto-Produktion bis zum Jahre 2028 voraussichtlich 38 Prozent der weltweiten Light-Vehicle-Produktion erreichen und bis 2030 bei knapp über 23,5 Millionen Einheiten liegen. Kaum ein Hersteller, der sein Angebot an Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren nicht mächtig nach oben schraubt.
Hersteller wie Tesla, General Motors oder Volkswagen wollen auch andere Abo-Dienste wie Konnektivität (Datentarife, Navigationskarten, Spiele, Musik und andere internetbasierte Dienste) in Verbindung mit selbstfahrenden Funktionen in ihren jeweiligen Elektromodellen anbieten. Dazu bietet der chinesische Tesla-Konkurrent als einer von weniger eine Batterie im Abo-Paket an. Bei Renault und dem Elektrokleinwagen Zoe hatte sich die Batterie-Abonnement in Europa dagegen nicht durchgesetzt.

Abo-Anbieter ohne Markenbindung

"Die Verbraucher wollen den Stress des Autokaufs vermeiden und gleichzeitig die Flexibilität haben, ein bestimmtes Budgetauto zu wählen", erläutert Rinaldo Pereira, "Facedrive ist ein solches Unternehmen, das diesen Wandel vorantreibt - es stellt sich als das Netflix der Autoindustrie vor und setzt dabei auf Nachhaltigkeitstrends."
Leichter als die Autohersteller selbst tun sich eigens gegründete Abo-Anbieter ohne Markenbindung. Vive La Car bietet neben einem etwas unglücklichen Namen ein besonders großes Angebot an Fahrzeugen aller Art zur Nutzung auf Zeit. "Der Endverbraucher sucht die Auswahl und möchte vergleichen", so Mathias R. Albert, CEO von Vive La Car, "ein Auto nutzen, ohne lange Bindung: Diesen entscheidenden Vorteil bietet das Auto-Abo von Vive La Car gegenüber langfristigen Verpflichtungen wie bei Barkauf, Finanzierung oder Leasing üblich."

Von

Patrick Solberg