AUTO BILD e-Motion Days 2026
e-Motion Days 2026: Alle wollen den neuen ID.Polo fahren

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Die große Elektro-Roadshow von AUTO BILD und Volkswagen geht bereits in die vierte Runde. Zum Auftakt der VW e-Motion Days 2025 ging es an die Ostsee.
Bild: Nele Klein
Elektroautos haben es in Deutschland lange nicht leicht gehabt. Seit über 15 Jahren gehören sie zwar zum Straßenbild, doch erst jetzt scheint sich wirklich etwas zu bewegen. Im August 2026 waren erstmals 32,4 Prozent aller neu zugelassenen Pkw rein elektrisch, fast jedes dritte Auto. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 19,0 Prozent, ein Sprung, den kaum jemand so schnell erwartet hätte.
Und der Trend hält an: Allein im ersten Halbjahr 2026 wuchsen die Neuzulassungen von E-Autos um 48 Prozent auf über 368.000 Fahrzeuge. Auch die Skepsis bröckelt spürbar: Laut aktuellem HUK-E-Barometer finden inzwischen 52 Prozent der Deutschen Elektroautos "gut" oder "sehr gut", so viele wie nie zuvor seit Beginn der Erhebung. Ganz verschwunden sind die Vorbehalte trotzdem nicht: Wer noch nie selbst am Steuer eines Stromers saß, bleibt bei Reichweite, Preis, Ladeinfrastruktur und Akkulebensdauer weiterhin zurückhaltend. Genau hier setzen die AUTO BILD e-Motion Days an: probefahren, Fragen loswerden, Vorurteile abbauen, ganz direkt vor Ort.
Zum vierten Mal touren Volkswagen und AUTO BILD nun schon mit den e-Motion Days durchs Land, um die ID.-Familie hautnah erlebbar zu machen. Fünf Stationen stehen auf dem Plan, von Scharbeutz über Frankfurt und Tegernsee bis nach Oberhausen und Potsdam. Wer skeptisch ist, bekommt hier 30 Minuten Zeit, sich selbst ein Bild zu machen, ganz ohne Prospekt-Versprechen, dafür mit echtem Asphalt unter den Rädern.
Den Auftakt machte jetzt Scharbeutz, direkt am Seebrückenvorplatz mit Blick auf die Ostsee. Und was für ein Start das war! Selbst das triste Wetter an den ersten beiden Tagen konnte die Besucher nicht abschrecken, sie kamen trotzdem in Scharen. Das Interesse war von der ersten Minute an riesig.

Das Team der VW e-Motion Days beantwortet auch in diesem Jahr wieder fleißig alle Fragen, rund um das Thema E-Mobilität.
Bild: Nele Klein
Besonders ein Modell sorgte für Gesprächsstoff: der neue ID.Polo. Kein Wunder, schließlich läuft die Probefahrt-Möglichkeit bei den Händlern gerade erst an, viele wollten hier endlich die Chance nutzen. Nach der Fahrt war das Feedback durchweg begeistert: ein schwebendes, leichtes Gefühl beim Fahren, dazu angenehm leise. Auch optisch kam der ID.Polo super an, gerade im Vergleich zum Vorgänger ID.3 wirkt er deutlich frischer.
Immer wieder saßen Besucher zum allerersten Mal überhaupt in einem E-Auto, viele hatten vorher noch nie wirklich Berührungspunkte mit der Technik gehabt. Genau für solche Momente sind die e-Motion Days gemacht. Ein Herr etwa kam mit Zweifeln und fuhr mit Gewissheit wieder nach Hause: Nach seiner Probefahrt entschied er sich spontan für die Topvariante des ID.Polo, mit 211 PS, 52-kWh-Akku und Style-Ausstattung, und will das Auto nun direkt bestellen.
Ein Auftakt nach Maß also, der zeigt: Sobald Menschen selbst hinterm Steuer sitzen, verfliegen die Zweifel schneller, als man denkt. Die nächste Station wartet schon.
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