Einmal im Jahr kommt's raus: das Sonderheft TÜV-Report – mit Erkenntnissen aus Millionen Pflichtprüfungen. Welches Modell schwächelt beim Fahrwerk? Welches bremst schlecht? Welches verliert Öl?
Ergänzt um die Expertise von AUTO BILD, um Erfahrungen aus Gebrauchtwagen- und Dauertests ist das Heft ein perfekter Ratgeber für den Fahrzeugkauf. Nachdem wir die schlechtesten Autos in fünf Altersklassen aufgelistet haben geht es nun mit den Top-Modellen des TÜV-Reports weiter. (TÜV-Preise: Damit müssen Sie rechnen!)
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Insgesamt hat der TÜV 9.583.319 Hauptuntersuchungen ausgewertet. Über alle Altersklassen hinweg (also inkl. der über Elfjährigen) hatten 20,2 Prozent der Autos erhebliche Mängel, das sind 2,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

2- und 3-Jährige

Durchschnittliche Mängelquote aller Autos dieser Baujahre: 5,3 Prozent. Bedeutet: durchschnittlich stellt der TÜV bei 5,3 Prozent der Autos dieser Baujahre erhebliche Mängel fest, die zum Nichtbestehen der Hauptuntersuchung führen.

Mercedes B-Klasse: Mängelquote 2,0 Prozent

Die Zuverlässigkeit auf vier Rädern: die B-Klasse von Mercedes.
• Baujahr: ab 2018, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 28.000 km
Schon der Vorgänger war Liebling der Prüfer. Die aktuelle B-Klasse (W 247) setzt die Erfolgsstory fort. Gerade mal zwei Prozent der Zwei- und Dreijährigen fallen bei der ersten TÜV-Prüfung durch. Alles im grünen Bereich – auch dank guter Wartung und relativ geringer Fahrleistung.

Mercedes GLC: Mängelquote 2,3 Prozent

• Baujahr: ab 2015-2022, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 48.000 km

VW Golf Sportsvan: Mängelquote 2,3 Prozent

• Baujahr: ab 2014-2020, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 30.000 km

4- und 5-Jährige

Porsche 911: Mängelquote 2,7 Prozent

• Baujahr: 2011-2019, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 32.000 km

Mercedes SLC: Mängelquote 4,1 Prozent

• Baujahr: 2011-2020, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 41.000 km

Audi Q2: Mängelquote 4,5 Prozent

Mit dem Audi Q2 muss man sich vor der Hauptuntersuchung keine Sorgen machen.
• Baujahr: ab 2016, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 51.000 km
Das kleine SUV hat schon im letzten TÜV-Report einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Schwachstellen, die in späteren
Jahren zum Problem werden könnten, sind bislang nicht erkennbar.

6- und 7-Jährige

Porsche 911: Mängelquote 3,5 Prozent

• Baujahr: 2011-2019, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 45.000 km

Suzuki Vitara: Mängelquote 7,2 Prozent

• Baujahr: ab 2015, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 75.000 km

VW Golf Sportsvan: Mängelquote 7,3 Prozent

• Baujahr: 2014-2020, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 72.000 km

8- und 9-Jährige

Porsche 911: Mängelquote 4,6 Prozent

• Baujahr: 2011-2019, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 61.000 km

Audi TT: Mängelquote 9,4 Prozent

• Baujahr: 2006-2014, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 90.000 km

Mercedes SLK: Mängelquote 10,3 Prozent

• Baujahr: 2014-2020, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 72.000 km

10- und 11-Jährige

Porsche 911: Mängelquote 6,6 Prozent

Wer so viel Geld für ein Auto ausgibt, der pflegt es auch entsprechend. Das spiegelt sich beim 911 auch in der niedrigen Mängelquote wieder.
• Baujahr: 2014-2020, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 66.000 km
Der 911 (997) genießt schon Klassiker-Status. Die solventen Besitzer lassen ihrem Schätzchen reichlich Pflege zukommen. Die Laufleistungen sind im Vergleich niedrig, weil der Sportwagen oft nur Zweit-, Dritt- oder Viertauto ist.

Audi TT: Mängelquote 11,6 Prozent

• Baujahr: 2014-2020, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 110.000 km

Mercedes SLK: Mängelquote 12,2 Prozent

• Baujahr: 2014-2020, durchschnittliche Laufleistung beim TÜV: 81.000 km

So funktioniert der TÜV-Report

Daten aus 9,6 Millionen Hauptuntersuchungen, alle Mängel im Detail zu 226 Fahrzeugmodellen plus redaktionelles Urteil von AUTO BILD – all das gibt es im AUTO BILD TÜV-Report 2023. Das Sonderheft ist 196 Seiten stark und kostet 5,90 Euro. Ab 11. November 2022 am Kiosk!