Ruf Turbo Florio
Stark: Ruf bläst den 911 Targa auf 630 PS auf.
Beim Genfer Autosalon 2015 zeigen auch die Tuner aus aller Welt ihre Neuheiten. Ein spannendes Modell gibt es unter anderem bei Porsche-Veredler Ruf, der mit dem 911 Targa die "perfekte Symbiose aus Turbomotor und Sicherheitscabrio" auf die breiten Aluräder gestellt haben will. In der Serie als Targa GTS maximal 430 PS stark, holt Ruf aus einem 3,8-Liter-Turbo satte 630 PS – und ist damit der erste Tuner, der dem neuen Targa ein aufgeladenes Triebwerk ins Heck gepflanzt hat. Das Styling und die Aerodynamik stimmt Ruf passend auf die Zusatzleistung ab.

Auch brandneue Serienmodelle landen sofort beim Tuner

Hamann BMW X6
Breit gemacht: Hamann gibt dem X6 mehr Volumen.
Immer wieder überraschend, wie schnell die Tuner beim Individualisieren neuer Modelle sind. Zum Beispiel der neue Passat, der gefühlt erst vorgestern seine Premiere hatte. In Genf zeigt VW-Stamm-Tuner Abt jetzt einen Variant, der sich deutlich vom Serienmodell abhebt. Und auf ein eigenständigeres Design dürften zahlreiche Passat-Kunden in Zukunft Wert legen, um nicht in der Masse unterzugehen. Dieses Problem wird auch der eine oder andere Besitzer des neuen BMW X6 umgehen wollen. Hamann hat eine Lösung parat und bietet ein Breitbau-Kit für das "Sports Activity Coupé" an. Passend dazu gibt es eine Leistungssteigerung für X6 M50d auf 462 PS und eine in die Heckschürze integrierte Auspuffanlage vom Kaliber Supersportwagen.
Neben den typischen Tuning-Kandidaten beweisen einige Hersteller, wie schön sich auch klassische Autos überarbeiten lassen. So zeigt Khan Design aus Großbritannien einen dreiachsigen Land Rover Defender 110, der unter seiner stark verlängerten Motorhaube einen LS3-V8 mit 430 PS aus der Corvette C6 als Antrieb nutzt.

Bildergalerie

Fab Design McLaren 650S
Fab Design McLaren 650S
Techart Porsche Macan
Kamera
Die Tuning-Stars aus Genf 2015