BMW hat es schon wieder getan, doch dieses Mal nicht offiziell. Es geht um optische Anlehnungen an den BMW M1. 2022 starteten sie den Versuch bereits beim BMW XM. Das große Luxus-SUV verfügt beispielsweise über zwei BMW-Logos am Heck – wie es auch beim legendären Sportwagen der 70er/80er der Fall war. Und auch die Dekorleiste an den Seiten soll eine Hommage sein.

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Auf den ersten Blick vielleicht etwas weit hergeholt, auf der anderen Seite handelt es sich bei dem XM um das stärkste Serienfahrzeug der Marke, der Sport-Faktor ist also erfüllt. Aber was hat das nun mit dem neuen 1er BMW zu tun? Zwei Logos finden sich am Heck zwar nicht, dennoch geht es um das Modell-Badge. Denn hier sind nicht alle Komponenten auf einer Höhe – wie es bei den meisten Modellen der Fall ist –, denn erst steht in großem Format "M1" und dann etwas kleiner "35". Das typische "i" fällt beim neuen 1er weg. Doch das nur am Rande, denn insbesondere geht es um den Schriftfzug "M135".
Die vier Endrohre sollen den M135 auf den ersten Blick noch sportlicher wirken lassen.
Bild: BMW
Der Grund, weshalb der erste Teil der Bezeichnung auffälliger gestaltet ist, liegt auf der Hand und ist auch kein Einzelfall bei BMW. Das Auto soll auf den ersten Blick noch stärker wie ein richtiges M-Modell wirken. Das wird auch unter anderem dadurch unterstrichen, dass der kompakte BMW mit vier auffälligen Endrohren kommt. Die schwächer motorisierten Exemplare haben gar keine sichtbaren Endrohre mehr.
Und auch, wenn diese verschwommenen Grenzen zu den echten M-Modellen nicht völlig neu sind – das gab es beispielsweise auch beim i5 M60, dort wurde die "60" ebenfalls deutlich kleiner geschrieben –, fällt es bei der Bezeichnung "M1" natürlich besonders auf. Insbesondere den eingefleischten BMW-Fans.

Über 500 PS Leistungsdifferenz

Eben jenen dürfte missfallen, dass ausgerechnet der Einstiegs-BMW nun mit diesem legendären Kürzel versehen ist. Aber immerhin: der M135 kommt mit 300 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm. Damit sollen die 100 km/h in 4,9 Sekunden erreicht werden, bei 250 km/h ist die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Das Top-Modell des M1 erreicht hingegen Spitzenwerte von bis zu 850 PS (mit Turboaufladung). Der Sauger leistete 470 PS.
Wer das M1-Kürzel trägt, muss auch liefern. Vergleichbar sind die beiden Autos jedoch nicht...
Bild: BMW
Und natürlich kann der neue 1er keine 3,5 Liter Hubraum mehr aufweisen, wie es ebenfalls beim M1 der Fall war und was durch die Modellbezeichnung auch nach wie vor suggeriert wird. Wenn es also auch keine gewollte Anlehnung war, die Ähnlichkeit des Logos zu erkennen, bleibt nicht aus.