BMW 3.0 CSL (2023): 5 Dinge, die ihr noch nicht wusstet
5 unbekannte Fakten zum limitierten BMW 3.0 CSL
BMW 3.0 CSL Produktion
Der auf 50 Exemplare limitierte BMW 3.0 CSL ist das exklusivste M-Modell der Neuzeit. Hier kommen fünf Dinge, die ihr vermutlich noch nicht wusstet!
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3.0 CSL – ein Name, bei dem nicht nur BMW-Fans feuchte Augen bekommen. 50 Jahre nach dem Original lässt die M GmbH die Legende in Form einer streng limitierten Neuauflage auferstehen. Nur 50 Stück werden gebaut, für Deutschland sind elf Exemplare vorgesehen – alle längst ausverkauft!
Viel wurde bereits über den BMW 3.0 CSL geschrieben. Besonders die Preisfrage wurde heiß diskutiert, denn offiziell verrät BMW nicht, was der auf dem M4 CSL basierende 3.0 kostet. Gerüchtehalber ist die Rede von unglaublichen 750.000 Euro, was in etwa dem Preis von viereinhalb M4 CSL entspräche. Nachdem AUTO BILD die Möglichkeit hatte, sich die Produktion des 3.0 CSL vor Ort in Dingolfing anschauen zu können, relativiert sich der exorbitante Preis zumindest ein Stück weit. Das liegt daran, dass alle 50 CSL in Manufaktur-Atmosphäre von Hand entstehen.
Dass der 3.0 CSL für BMW eine echte Herzensangelegenheit ist, wird spätestens bei genauerer Betrachtung klar. Die Vielzahl an liebevollen Details ist schier unendlich. Angefangen bei einer speziellen Mischung der Michelin Pilot Sport 4S-Reifen mit der Zahl 50 auf der Flanke über die M Livery, die in bis zu sieben Lackschichten aufgetragen wird, bis hin zum extra für den 3.0 entworfenen Retro-Schaltknauf des manuellen Sechsganggetriebes.
Aber das ist noch längst nicht alles, denn hier kommen fünf Dinge zum BMW 3.0 CSL, die ihr vermutlich noch nicht wusstet!
Beim 3.0 CSL handelt es sich keineswegs um ein Showcar, sondern um ein echtes M-Modell und in München wünschen sie sich, dass die zukünftigen Besitzer dieses auch entsprechend bewegen. Wer sich mit dem super limitierten CSL tatsächlich auf die Rennstrecke traut, kann vorher einige Vorkehrungen treffen. Dazu gehört auch, dass der vordere Kennzeichenhalter für bessere Kühlluftzufuhr demontiert werden kann. Das funktioniert ganz einfach mit wenigen Handgriffen: Zuerst links und rechts hinter dem Halter zwei Flügelschrauben von Hand lösen und anschließend mit etwas Feingefühl die Nasen anheben und zack, ist der in Deutschland vorgeschriebene Kennzeichenhalter abgebaut. Und das ist nicht der einzige Rennstrecken-Clou am CSL: Für das Fahren mit Helm kann ein Teil der Kopfstütze der Carbon-Vollschalensitze demontiert werden.

Der Kennzeichenhalter kann mit wenigen Handgriffen demontiert werden. Aber Vorsicht mit dem Carbon-Splitter!
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Ein Detail, das hoffentlich kein Besitzer eines BMW 3.0 CSL jemals zu Gesicht bekommt, versteckt sich hinter der Abdeckung der Abschleppöse. Allein die Abdeckung ist für sich schon ein Highlight, den auch auf diesem winzigen Bauteil werden die M Streifen von Hand lackiert, was viel Fingerspitzengefühl erfordert. Doch der eigentliche Hingucker ist das Fangband der Abschleppöse, das den Sicherheitsgurten nachempfunden ist und ebenfalls über die klassischen M Streifen verfügt. Außerdem ist der 3.0 CSL-Schriftzug auf dem kleinen Stoff-Stück aufgedruckt. Diese kleinen aber feinen Details zeigen, wie viel Herzblut im CSL steckt.

Ein verstecktes Detail: Das Fangband der Abschleppösen-Abdeckung mit Streifen in M Farben und 3.0 CSL-Schriftzug.
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Natürlich durfte bei der Neuauflage der charakteristische Dachspoiler des original Batmobil nicht fehlen. BMW erklärt stolz, dass bis zur finalen Version über 50 verschiedene Varianten im Windtunnel erprobt wurden. Anders als die meisten anderen Anbauteile besteht der Dachspoiler aber nicht aus Carbon, sondern aus GFK und das hat einen einfachen Grund: Der mittlere Steg des Spoilers beherbergt die Antenne. Wäre der Dachspoiler aus Carbon gefertigt, würde dies zu gut abschirmen.

Hättet ihr es gewusst? Der mittlere Steg des Dachspoiler beherbergt die Antenne.
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Aus optischen Gründen wurde beim 3.0 CSL auf eine klassische Einparkhilfe verzichtet. Während das Basisfahrzeug M4 CSL mit Einparkhilfe erhältlich ist, hat sich BMW dazu entschieden, beim 3.0 die unschönen Sensoren einzusparen. Immerhin: Eine Rückfahrkamera ist immer an Bord und die sollte der Fahrer auch besser im Auge behalten, denn schon kleine Parkrempler können beim 3.0 CSL richtig teuer werden und bescheren den BMW-Mitarbeitern aus dem Werk Landshut Arbeit.
BMW 3.0 CSL (2023): Vorstellung - Preis - kaufen - limitiert - Hommage
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Im 1635 Kilo schweren 3.0 CSL kommt der S58 genannte Biturbo-Motor in seiner stärksten Ausbaustufe zum Einsatz. Bedeutet: 560 PS (M4 CSL 550 PS). Aus Rücksicht auf das Getriebe wird das maximale Drehmoment allerdings auf 550 Nm gedrosselt (M4 CSL 650 Nm). Anders als den M4 CSL gibt es die Hommage nämlich ausschließlich mit Sechsgang-Handschaltung – ein Fakt, der alle Puristen freut.

Den BMW 3.0 CSL gibt es ausschließlich mit Sechsgang-Handschaltung. Aufgrund der Power von 560 PS, schreibt BMW alle 50.000 Kilometer einen Getriebe-Tausch vor.
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Zum Getriebe gibt es allerdings eine Information, die aufhorchen lässt: BMW schreibt vor, dass das gesamte Getriebe alle 50.000 Kilometer getauscht wird. Der Grund: zu viel Leistung und das, obwohl das Drehmoment gedrosselt wurde. Die Kosten für den Tausch belaufen sich auf einen fünfstelligen Betrag. Jetzt könnte argumentiert werden, dass vermutlich die wenigsten der 50 Kunden so viel mit dem 3.0 CSL fahren werden, aber kurios ist es dennoch.
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