BMW M340i xDrive im Test

BMW M340i xDrive (2019): Test, Touring, Limousine

BMW M340i xDrive im Test

Der neue M3 rollt erst 2021 vom Band. Bis dahin übernimmt der BMW M340i xDrive mit 374 PS die Rolle des stärksten 3er. AUTO BILD ist ihn gefahren!
Den stärksten Reihensechszylinder-Benziner bei BMW gibt es ab sofort im 3er: 374 PS leistet der Turbo-Benziner im M340i xDrive. In 5er und 7er liefert das gleiche Triebwerk nur 340 PS. AUTO BILD ist den vorläufig stärksten 3er schon gefahren!

Der Motor ist wacher als im Vorgänger

Bis zum Erscheinen des neuen M3 ist der M340i xDrive der stärkste 3er. Er ist auch als Kombi zu haben.

Der neue Reihensechszylinder ist ein echtes Hightech-Aggregat. Geänderter Turbolader, neue Katalysatoren und eine modifizierte Motorelektronik ergeben einen Leistungszuwachs von 48 PS und 50 Nm Drehmoment. Jetzt leistet der Motor 374 PS und 500 Nm. Das maximale Drehmoment liegt zwischen 1850 und 5000 U/min an. Gerade in den Sportmodi ist das Ansprechverhalten von Motor und Getriebe deutlich bissiger als zuvor. Aus dem Stand beschleunigt der Allradler in 4,4 Sekunden auf Tempo 100. Allemal akzeptabel ist der Normverbrauch von sieben Litern auf 100 Kilometer. Leider wird der Vortrieb bei 250 km/h abgeregelt, so kann sich der M340i in der Höchstgeschwindigkeit nicht vom kleineren 330i absetzen.

Guter Spagat zwischen Sport und Komfort

Der Reihensechszylinder leistet 374 PS. So beschleunigt der 3er in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Im Vergleich zum Vorgänger ist die Spur um vier Zentimeter breiter und das Gewicht 55 Kilogramm niedriger. Die Gewichtsverteilung von 50:50 ist perfekt. Diese kleinen Veränderungen machen sich im Fahrbetrieb durchaus bemerkbar. Der BMW M340i xDrive ist kein Leichtgewicht, doch das exzellente Fahrwerk bietet mit der Achtstufenautomatik von ZF, dem variablen Allradantrieb und einer exzellenten Lenkung ein Paket, das wirklich Spaß macht. So wünscht man sich eine sportliche Mittelklasse-Limousine. Dank der sechs Brennräume passt nicht nur der Vortrieb, sondern endlich auch der Klang. Sonor dreht der Dreiliter-Motor aus dem Drehzahlkeller hoch. Das hintere Sperrdifferenzial sorgt dafür, dass die 374 PS verlustfrei in Vortrieb umgewandelt werden. Leichtfüßig ist der über 1,7 Tonnen schwere M340i nicht. Die verschiedenen Fahrmodi werden dennoch gekonnt in Szene gesetzt. Im Sportmodus wird die Abstimmung spürbar straffer, die Gangwechsel geschehen deutlich schneller. Im Normal-Modus beeindrucken Dämpfer und Lenkung mit viel Komfort.

Den M340i xDrive gibt es auch als Kombi

Das Interieur ist gut verarbeitet, die Materialien wirken edel. Die Mitbewerber wirken aber moderner.

Optisch sieht man dem Dreier seine Sportlichkeit erst auf den zweiten Blick an. Die Lufteinlässe in den Schürzen sind nur minimal größer, am Heck weist der Schriftzug auf das vorläufige Topmodell hin. Im Gegensatz zum M3 ist der M340i nicht nur als Viertürer, sondern auch als Kombi (Touring) zu haben. Innen zeigt sich der BMW M340i xDrive im Vergleich zu seinen schwächeren Brüdern nahezu unverändert. Die Sitze passen vorbildlich, Anzeigen und Bedienelemente sind übersichtlich. Die Verarbeitung stimmt ebenso wie die Ergonomie. Trotz der digitalen Instrumente des M340i wirken seine Mitbewerber Audi S4 und Mercedes C 43 aber moderner. Preislich startet der BMW M340i xDrive als Limousine bei 61.950 Euro, der Touring ist ab 63.250 Euro zu haben.

Technische Daten

BMW M340i xDrive ● Motor: Reihensechszylinder mit Turboaufladung ● Hubraum: 2993 ccm ● Leistung: 275 kW/374 PS ● Max. Drehmoment: 500 Nm bei 1850-5000 U/min ● Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h ● Beschleunigung – 100 km/h: 4,4 Sekunden ● Normverbrauch: 7,0 Liter/160 g CO2 ● Preis: 61.950 Euro (Limousine) / 63.250 Euro (Touring)

BMW M340i xDrive im Test

Autor: Stefan Grundhoff

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