(dpa/AUTO BILD/KI) Die deutsche Autoindustrie verzeichnete im ersten Halbjahr keine Wachstumszahlen auf Konzernebene. BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz meldeten jeweils Rückgänge im Absatz ihrer Fahrzeuge. BMW erlebte einen minimalen Rückgang von 0,1 Prozent auf 1,21 Millionen Autos. Volkswagen verzeichnete einen Rückgang von 0,6 Prozent auf 4,35 Millionen Fahrzeuge, während Mercedes-Benz mit einem Rückgang von 6 Prozent auf 1,17 Millionen Einheiten am stärksten betroffen war.
Besonders die Marke Audi trug zu den rückläufigen Zahlen bei Volkswagen bei. Im ersten Halbjahr verkaufte Audi 8,2 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr, insgesamt 833.000 Einheiten. Die Kernmarke VW hielt sich relativ stabil mit einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent auf 2,22 Millionen Fahrzeuge. Allerdings verschärfte sich der Absatzrückgang im zweiten Quartal deutlich mit einem Minus von 5,2 Prozent.

Audi verkauft mehr Elektrofahrzeuge

Im Bereich der Elektrofahrzeuge konnte Audi einen leichten Anstieg verzeichnen, obwohl das Top-Modell Q8 e-tron einen Rückgang erlebte. Volkswagen plant aufgrund der schwachen Nachfrage möglicherweise die Einstellung der Produktion dieses Modells in Brüssel, was den Standort gefährden könnte. Trotz dieser Herausforderungen bleibt der Konzern für das Gesamtjahr optimistisch und erwartet einen leichten Anstieg der weltweiten Auslieferungen.
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Bei BMW wirkte sich die Elektromobilität positiv aus, obwohl das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr nachgelassen hat. Die Auslieferungen reiner Elektrofahrzeuge stiegen um etwa ein Viertel auf 190.600 Fahrzeuge. Dennoch drückten die Töchter Mini und Rolls-Royce mit signifikanten Absatzrückgängen auf die Gesamtzahlen von BMW.
Mercedes-Benz verzeichnete ebenfalls einen Rückgang bei den Elektrofahrzeugen, sowohl auf Gruppen- als auch auf Car-Ebene, was die Gesamtleistung des Konzerns beeinträchtigte. Modellwechsel und Verfügbarkeitsengpässe hatten ebenfalls Einfluss auf den Absatz im ersten Halbjahr. In Asien, besonders in China, wo die Verkäufe um 9 Prozent sanken, zeigte sich ein gedämpftes Marktumfeld.
Insgesamt stehen die deutschen Autohersteller vor Herausforderungen, sehen jedoch auch Chancen für Wachstum, insbesondere in der Sparte der Elektrofahrzeuge und in neuen Märkten.