BMW X5 (E53): Gebrauchtwagen-Test
Vom Trendtyp zum Pflegefall

Vorsicht beim Kauf des ersten BMW X5: Wer bei der Anschaffung des Edel-SUV spart, erwirbt möglicherweise einen Problemkandidaten wie unser Testexemplar – und zahlt am Ende richtig drauf.
Bild: Thomas Ruddies
Nichts anderes als einen Alleskönner hatten die BMW-Entwickler im Fokus, als sie das erste SUV der Firmengeschichte auf die Räder stellten. Der erste BMW X5 (E53, 2000 bis 2006) sollte mit klassenüblichem Luxus, Allradantrieb und hoher Sitzposition punkten. Auf keinen Fall jedoch durfte er die für die Marke so wichtige Freude am Fahren vernachlässigen.Herausgekommen ist ein Auto, das für einen 2,3-Tonnen-Koloss tatsächlich erstaunlich agil um Kurven zirkelt. Allerdings auch ein Wagen, der von einer Bodenunebenheit zur nächsten hoppelt. Entspanntes Fahren ist etwas ganz anderes. In Kombination mit den drehmomentstarken V8-Benzinern (286 bis 360 PS) ist die Entspannung ohnehin spätestens beim Tanken vorbei: Unter 13 Liter Super plus geht nichts, 17 sind die Regel, 20 nicht die Ausnahme. Der Sechszylinder 3.0i mit 231 PS hat seine Mühe mit dem schweren Brocken, ist zudem selten. Am häufigsten wird der Dreiliter-Diesel angeboten, die vernünftigste Wahl. Der 3.0d (184 PS, ab 10/2003 218 PS) kommt mit rund zehn Liter Diesel aus. Vorsicht: Erst ab 10/2005 ist der Partikelfilter Serie.
Im Überblick: Alle News und Tests zum BMW X5
Unser Testkandidat: extrem teuer und voller Mängel

Sitzkomfort, Verarbeitung und Bedienbarkeit sind
auch heute noch vom Feinsten. Relikt aus den 90ern: das Kassettenlaufwerk neben dem Navi-Monitor.
auch heute noch vom Feinsten. Relikt aus den 90ern: das Kassettenlaufwerk neben dem Navi-Monitor.
Bild: Thomas Ruddies
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