BMW X7, Volvo XC90: Test, Hybrid, Motor, Preis, SUV
Giganten-SUVs: Auch als Hybrid kann der Volvo XC90 den BMW X7 nicht schlagen

Der eine ein Benziner, der andere ein Hybrid, doch BMW X7 und Volvo XC90 sind sich ähnlicher, als man denkt. Zwei Dickschiffe im Vergleichstest.
Platz 1 mit 562 von 800 Punkten: BMW X7 xDrive40i. Riesiges Luxus-SUV mit überragendem Komfort. Famose Motor-Getriebe-Kombi, herausragende Bremsen. (BMW X7 M50i bei carwow.de mit einer Ersparnis bis 19.320 Euro).
Platz 2 mit 541 von 800 Punkten: Volvo XC90 Recharge T8 AWD. Klasse Design, hochvariabler Innenraum. Reibungslos funktionierendes Hybridsystem mit sehr guten Fahrleistungen. (Volvo XC90 B6 bei carwow.de mit einer Ersparnis bis 13.739 Euro).
Die Hamburger Köhlbrandbrücke im Hintergrund des Fotos oben streckt sich 3,6 Kilometer lang und besitzt eine lichte Höhe – je nach Wasserstand – von bis zu 55 Metern. Doch die inzwischen immer gigantischeren Containerschiffe passen bald nicht mehr durch, und damit ist sie vor allem eins: zu klein. Das kann den beiden Dickschiffen hier ganz bestimmt nicht passieren. Der BMW X7 ist 5,15 Meter lang, zwei breit und 2,4 Tonnen schwer. Der Volvo XC90 hält mit 4,95 Meter Länge, zwei in der Breite und ebenfalls 2,4 Tonnen locker dagegen.Kein Wunder ist angesichts dieser schieren Größe das hervorragende Raumangebot beider Autos, kleinere Kinder können sich hier verlaufen. Der X7 kommt immer als Siebensitzer mit einer geteilt längs verschiebbaren Rückbank in der zweiten und zwei versenkbaren Einzelsitzen in der dritten Reihe. Selbst dort ist es übrigens noch überraschend luftig, die Sitze sind vergleichsweise bequem und Menschen jeden Alters bis etwa 1,70 Meter auf kurzen Strecken durchaus anständig untergebracht. Der BMW ist hochwertig, edel und, ja, luxuriös eingerichtet. Für Instrumente und Navi gibt es zwei 12,3-Zoll-Displays, das iDrive-System arbeitet wie stets tadellos. Da passen nur die seltsamen sichelförmigen und schlecht ablesbaren Instrumente nicht ins Bild. Wir sind jetzt langsam mal gespannt, wer länger durchhält. Wir – und nicht nur wir – mit unserer Kritik daran oder BMW?
Mit dem Doppelherz hat der XC90 richtig viel Dampf
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Angetrieben wird der Volvo als T8 vom 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner, hier mit 303 PS, im Verbund mit einem E-Motor mit 65 kW (87 PS) an der Hinterachse. Dazu kommen Achtstufenautomatik und eine Lithium-Ionen-Batterie mit 10,4 kWh Kapazität, die an der 230-Volt-Haushaltssteckdose geladen werden kann. Das Ensemble liefert eine Systemleistung von 390 PS, hat mit voller Batterie tatsächlich richtig Power und marschiert heftig los. In 6,2 Sekunden sprintet der XC90 so von null auf 100.
Auf den Hybridantrieb muss man sich einlassen

Vergleichsweise sparsam: Im Testdurchschnitt kam der XC90 mit 8,9 Litern Super auf 100 Kilometer aus.
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Das Fazit: Am Ende kommt der BMW besser rüber: teuer, aber äußerst geräumig und luxuriös, souverän motorisiert. Der Volvo fährt bedächtiger, überzeugt mit feinem Stil und praktischer Einrichtung. Stellt man sich auf das Hybridsystem ein, fährt man vergleichsweise sparsam.
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