"Car of the Year" in Detroit 2009
Dickschiffe dominieren

In den Köpfen der Fachjournalisten ist der Wandel zum spritsparenden Auto noch nicht vollzogen: Sie wählten auf der NAIAS den Hyundai Genesis zum "Car of the Year", bei den Trucks siegte der Ford F-150.
- Stephan Bähnisch
Die US-Autobauer wollen umsatteln – vom durstigen Dickschiff zu sparsamen, kleineren Fahrzeugen. Bei der Wahl zum "Car of the Year" auf der Detroit Auto Show war davon allerdings noch nicht viel zu bemerken. Die Fachjournalisten kürten das Hyundai-Flaggschiff Genesis zum Auto des Jahres, eine Fünf-Meter-Limousine mit V6- und V8-Motoren und bis zu 375 PS. Immerhin ist mit dem Ford Flex ein Fahrzeug auf Platz zwei, das umweltfreundlich mit Bio-Ethanol betrieben werden kann. Den dritten Platz auf den Treppchen sichert sich der VW Jetta TDI, der in den USA mit einem besonders sauberen NOx-Kat angeboten wird und wirklich als echtes Sparmodell gelten darf. Zuvor hatte der Jetta bereits den Titel "Green Car of the Year" abgeräumt.
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Nichts Neues in Detroit hingegen bei den Trucks: Hier landete der Ford F-150 vor dem Dodge Ram, zwei fette Pick-ups alter Schule mit reichlich Pferdestärken unter der Haube. Auf Platz drei kam der Mercedes ML 320 BlueTec, der dank aufwändiger Abgasreinigung ohne Stickoxide und Rußpartikel fährt.
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