Kein anderer Ferrari musste jemals so viel Ablehnung wegstecken wie der neue Luce. Auto-Größen wie JP Kraemer, Ex-Boss Luca di Montezemolo oder auch Mate Rimac zerrissen den ersten vollelektrischen Ferrari kurz nach seiner Premiere. Und auch auf Social Media kam der mit Hochspannung erwartete Elektro-Sportwagen richtig schlecht an.
Kein Wunder also, dass sich Kreativköpfe prompt daranmachen, den 1050 PS starken Luce mit mächtigen Anbauteilen und Bodykits zu retten. Doch macht ein solches Carbon-Kleid vom Tuner Veenum den Stromer aus Maranello wirklich besser?
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Kohlefaser-Breitbau für den Luce

Dass sich der Tuner aus den Vereinigten Arabischen Emiraten den neuen Ferrari für ein Rendering vornimmt, ergibt Sinn, wenn man einen Blick auf das aktuelle Portfolio wirft: Umbauten von Rolls-Royce, Lamborghini und Co. gehören zur Tagesordnung. So wurde also auch der Luce mit einer Vielzahl an Anbauteilen versehen.
An der Front bringt Veenum einen großzügigen Splitter und zwei Canards an. Hinzu kommen breit ausgestellte Radläufe und neue Seitenschweller – allesamt aus Kohlefaser. Die ungewöhnlichen Luftauslässe an den Vordertüren wurden ebenfalls mit Carbon versehen.
Getunter Ferrari Luce von Veenum
An der Front erhält der Luce Updates in Form eines Splitters und zusätzlichen Canards.
Bild: Venuum
Das Heck ist jedoch der größte Blickfang: Zusätzlich zu den ausgestellten Radläufen prangt hier ein starrer Heckflügel, ergänzt von einem Carbon-Heckdiffusor.
Getunter Ferrari Luce von Veenum
Das Heck ergänzt Vanuum mit einem markanten Heckflügel und einem üppigen Diffusor.
Bild: Venuum
Durch die Anbauteile wirkt der Luce zumindest nicht ganz so glattgelutscht wie das Original – und dank des "All-Black"-Ensembles auch weniger niedlich. Von einem schicken Sportwagen mit Klasse kann man aber selbst nach diesem Rettungsversuch nicht wirklich sprechen.
Getunter Ferrari Luce von Veenum
Durch den Breitbau und den schwarzen Gesamtlook wirkt der Elektro-Ferrari zumindest aggressiver.
Bild: Venuum

Besser oder schlechter?

Ob der Luce mit einem solchen Bodykit tatsächlich Kunden anlocken könnte, bleibt fraglich. Aktuell wirkt es eher wie die Wahl zwischen zwei schlechten Optionen. Oder?