Citroën DS: Zeichnung
Die göttliche Versuchung

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Sie ist unvergessen: die "Göttin" von Citroën. Zwar lebt der Name DS wieder, doch die Ikone selbst soll unangetastet bleiben. Aber unser Zeichner konnte der Versuchung nicht wiederstehen und hat einen Entwurf vorgelegt.
Bild: Michel Rene Demarets
Zwar hat Citroën den Namen DS wiederbelebt, doch keines der drei aktuellen Modelle konnte bislang der legendären "Göttin" (frz.: Déesse) auch nur annähernd das Wasser reichen. An einer solchen richtungweisenden Oberklasse-Limousine hat sich jetzt René Demarets versucht, Illustrator unseres französischen Schwesterblatts AUTO PLUS.
Auf dem Genfer Salon 2014 hat AUTO PLUS diesen Entwurf dem Chefdesigner der Citroën-Submarke DS, Thierry Métroz, gezeigt. Seine Reaktion: "hübsche Stilübung". Details wie die mittige Sicke auf der Motorhaube und die silbernen C-Säulen zeigten, wie gut sich Demarets dem Geist der Original-DS genähert habe. Allerdings, so Métroz, sei für eine große Limousine heutzutage ein imposanter Kühlergrill unverzichtbar, um weltweit Erfolg zu haben. Und er legt ein paar kleinere Kritikpunkte nach: Zusätzlich zur dritten Bremsleuchte müssten auch die hinteren Blinker beim Demarets-Entwurf Platz unter dem Dachspoiler finden – wie bei der alten DS. Und das DS-Logo gehöre, der aktuellen Designlinie folgend, oberhalb des Grills in die Motorhaube.Obwohl Citroën eine Neuauflage der DS noch kategorisch ablehnt ("Die DS ist eine Ikone, und Ikonen werden nicht angefasst"), fügt Thierry Métroz augenzwinkernd hinzu: "Wir werden uns sicherlich bei zukünftigen DS-Modellen von diesen Zeichnungen inspirieren lassen."
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