Crashtest Mercedes SLS AMG
So sicher ist der neue Flügeltürer
Neben besten Fahreigenschaften soll der Mercedes SLS AMG auch jede Menge Sicherheit bieten. Landet er bei einem Unfall auf dem Dach, werden die Flügeltüren weggesprengt.
- Boris Pieritz
Er ist sportlich, er ist schnell, er ist sexy: Der neue Mercedes SLS AMG hat die Herzen der meisten Autoliebhaber schon lange vor seiner Markteinführung erobert. Dass er auch extrem sicher ist, spielt bei den Fans dieser Fahrzeuggattung auf den ersten Blick sicherlich keine große Rolle. Auf den zweiten aber schon. Und deshalb haben die Ingenieure während der Produktionsphase des Flügeltürers viel Energie und Hirnschmalz in die Entwicklung der Sicherheitssysteme gesteckt. So war die Zielvorgabe "sportlicher Leichtbau plus hervorragendes Crashverhalten" von Anfang an auf den tiefen Fahrzeugschwerpunkt und den optimalen Verlauf der Kraft- und Lastpfade ausgelegt.
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Oberste Priorität war, die Crashlastpfade gezielt um die Passagiere herumzuleiten, um schwere Verletzungen bestmöglich zu vermeiden. Und zwar bei Frontal-, Heck- und Seitenaufprall sowie für Dachkollisionen. Ein ganz besonderes Schmankerl haben sich die Ingenieure für mögliche Dachkollisionen ausgedacht. Landet der SLS auf dem Dach, werden die eventuell verkeilten Flügeltüren durch eine kleine automatische Sprengung vom Fahrzeug getrennt. Bei der Frontalkollision wird die Aufprallenergie in die extrem steife Schwellerstruktur eingeleitet. Darum bleibt die Fahrgastzelle bei den üblichen Frontaufprall-Tests mit 50 bis 60 km/h unverformt. Durch die Anordnung des Triebwerks als Frontmittelmotor hinter der Vorderachse ergibt sich eine große Deformationszone vor dem Motor.
Beim Seitencrash schützen Verstärkungen aus kaltvervormtem Stahl

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