Dacia Duster in Genf 2009
Crossover aus Rumänien
Auf dem Genfer Salon 2009 enthüllte Dacia den Duster als extravagante Studie Duster. Das Crossover-Konzept soll Sportlichkeit mit einem cleveren Innenraumkonzept verbinden.
- Boris Pieritz
Dacia wird mutig: Nach den eher alltagstauglichen und zweckmäßigen Modellen Logan und Sandero rollten die Rumänen 2009 eine flippige Crossover-Studie auf das Messeparkett. Der Duster hat am Dacia-Stand auf dem Genfer Salon 2009 für Wirbel gesorgt. Verantwortlich hierfür soll die große Flexibilität sein, durch die sich der Duster laut Hersteller auszeichnet. Das Konzept vereint "die Vorzüge eines sportlichen Coupés mit denen eines geräumigen MPV", erklären die Rumänen vollmundig. Klingt irgendwie nach BMW X6. Jedoch ist die Studie des Duster mit 4,25 Meter Länge, 1,49 Meter Höhe und 1,64 Meter Breite wesentlich kleiner als das bayerische SUV-Coupé. Durch die kurzen Überhänge wirkt die Studie sehr kompakt und sportlich und soll "ideal für den Einsatz im Stadtverkehr" sein.
Serienreif: $(LC1134354:Der Dacia Duster auf dem Genfer Autosalon 2010)$
Auf den ersten Blick fallen sofort die gegenläufig angeschlagenen Türen auf, die einen bequemen Einstieg ermöglichen sollen. Eine breite Frontschürze mit zwei schmalen horizontalen Lufteinlässen sind ein weiteres Erkennungsmerkmal der Studie. Außerdem fallen die großen Scheinwerfer, die sich fast bis zu den Türen hochziehen, markante Radhäuser mit darunter liegenden großen 21-Zöllern im Fünfspeichendesign und die durchgehenden Fensterflächen auf. Unter der Motorhaube arbeitet beim Dacia Duster der 1.5 dCi-Common-Rail-Diesel mit 105 PS und Partikelfilter. Aus dem Stand sprintet der Duster in 9,6 Sekunden auf Tempo 100. Der Verbrauch soll aufgrund ausgefeilter Aerodynamik bei lediglich 5,3 Litern auf 100 Kilometern liegen, die CO2-Emission beträgt 139 Gramm pro Kilometer.
Beifahrersitz gleitet per Knopfdruck unter den Fahrersitz

Bild: Werk
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