Dacia Lodgy: Test
Kann der nur billig?

Ein großer Van für sieben Personen ab 9990 Euro – das ist der Dacia Lodgy. AUTO BILD hat die Topversion 1.5 dCi Prestige unter die Lupe genommen.
Kreuzfahrten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Elitär und exklusiv geht’s auf hoher See lange nicht mehr zu. Hauptsache billig heißt die Devise auf den meisten Passagierschiffen dieser Tage. Hatte Dacia hier beim Bau des neuen Lodgy etwa die Seefahrt im Blick? Der ist nämlich auch ein echter Kreuzer mit Last-Minute-Preisgefühl. 4,50 Meter lang, Platz für bis zu sieben Passagiere, moderne Ausstattung und in der Basisversion nicht einmal 10.000 Euro teuer. Aber ist er auch gut, der Kahn, oder kann der nur billig? Zuerst die Preis-Leistungs-Analyse: Für 9990 Euro Grundpreis ist im 83 PS starken Benziner alles drin, was man unbedingt braucht. ESP bietet der Lodgy, auch vier Airbags gehören zur Grundbestückung. Ab Werk lässt sich zudem die Rückbank umklappen. So weit okay.
Weitere sparsame Siebensitzer
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Ein Hauch von Luxus: Für rund 16.000 Euro bietet das Topmodell eine mehr als ordentliche Ausstattung.
Bild: Uli Sonntag
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Eher gemütlich als sportlich: Dynamisch anspruchsvolle Fahrmanöver sind nicht die Sache des Lodgy.
Bild: Roman Raetzke
Die sechs Gänge lassen sich locker durchschalten, auch stört sich der dCi nicht an einer untertourigen Fahrweise. So richtig Kraft – laut Datenblatt immerhin 240 Newtonmeter Drehmoment – entwickelt der 1.5er allerdings erst bei rund 2000 Touren. Die versprochenen 4,4 Liter Durchschnittsverbrauch erreichten wir im Test nicht. Dennoch gehen die auf der AUTO BILD-Testrunde ermittelten 5,6 Liter Verbrauch völlig in Ordnung. Zum Vergleich: Ein Opel Zafira CDTI verbrennt hier mit 6,0 l/100 km etwas mehr.
Den Test im Original-Layout gibt es im Heftarchiv

Lademeister: Im variablen Kofferraum des Dacia Lodgy lassen sich bis zu 2617 Liter verpacken.
Bild: Roman Raetzke
Welchen kaufen: Dacia Lodgy (neu) oder VW Sharan (gebraucht)?
Im Grunde fehlt dem Lodgy nur eine Höhenverstellung für das Lenkrad – dann könnten auch große Piloten eine bequemere Position einnehmen. Kurz: Man kommt gut klar im Lodgy. Lästig sind Kleinigkeiten wie der per Zündschlüssel verriegelte Tankverschluss, ein altmodischer Druckknopf an der Heckklappe oder die labberige Gepäckabdeckung. Alles erträglich angesichts der Ticket-Preise für die Lodgy-Passage. Hier muss keiner SOS funken.
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