Diebstahl-Statistik in den USA
US-Diebe stehen auf Chrom und PS

Eine aktuelle Diebstahl-Statistik aus den USA zeigt: Den Cadillac Escalade nehmen US-Diebe gerne mit, Volvo S40 und Toyota Prius können die Langfinger dagegen nicht reizen.
- Stephanie Kriebel
Cadillac Escalade, Ford F-250, Infiniti G37 und Dodge Charger HEMI der Baujahre 2007 bis 2009: Da bekommen Diebe in den USA glasige Augen und juckende Finger. Das zeigt die aktuelle Diebstahl-Statistik, die das Highway Loss Data Institute (HLDI) jetzt veröffentlicht hat. Die Chance, mit Escalade und Co zum Diebstahlopfer zu werden stehen gut. Die Escalade-Modelle etwa werden sieben Mal öfter getohlen, als der Durchschnitt. Da nützen auch alle Wegfahrsperren nichts. Im Zweifelsfall werden die Autos einfach auf Transporter geladen. "Diebe sind hinter Chrom, PS und HEMIs her.", fasst HLDI-Vize Kim Hazelbaker die Vorlieben der Langfinger zusammen. Als Trend lässt sich erkennen: Die Zahl der Autodiebstähle in den USA nimmt ab, dafür steigt aber die Versicherungsleistung pro Schadensfall. Entscheidend für die Rangfolge in der Hitliste des HLDI ist daher nicht nur die Häufigkeit des Diebstahls, sondern auch die Höhe der ausgezahlten Versicherungssummen.
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Bild: Martin Meiners
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