Zelten finde ich doof, Wohnmobile sind viel cooler. Leider keine exklusive Meinung, die rollenden Eigenheime sind zurzeit nur zu Mondpreisen zu ergattern – wenn man überhaupt eines bekommt. Spielt für mich keine Rolle, das Geld für ein teures Wohnmobil habe ich eh nicht über, aber viel Fantasie. Und so startet mein Campingabenteuer im Keller. Hier finden sich Dachträger, ein Pavillon, eine alte Matratze und die Dachbox aus der letzten AUTO BILD-Schraubergeschichte. Den Rest gibt es im Baumarkt für ein paar Euro.Mein Plan: Ich bastle mir eine Mischung aus Wohnmobil und Zelt. Geschlafen wird auf der Ladefläche meiner alten Mercedes C-Klasse, gewohnt wird im Pavillon. Das Heck soll dabei unterm Dach stehen. Eine Seitenwand passe ich entsprechend an die Karosserie des Daimler an. Vorteil: Sind alle vier Seitenteile eingehängt, hat man reichlich Privatsphäre, kann bei offener Heckklappe schlafen und unbeobachtet die Klamotten wechseln.

Platz ist in der kleinsten Hütte

Kombi-Camper
Den Pavillon habe ich beim Motocross abgestaubt, deshalb die Werbung.
Die Dachbox ist nötig, um den ganzen Campingkram zu transportieren. Während der Fahrt gilt: Auch für den Pavillon ist auf den Dachträgern noch Platz da, die Dachbox ist schmal genug. Ist das Mobilheim fertig gebaut, geht es zur nächsten Runde in den Keller: Klapptisch, Faltstühle, Campingkocher und Kühlbox müssen mit. LED-Lampen sind super, die schonen die Fahrzeugbatterie. Gibt es einen Stromanschluss auf dem Campingplatz? Dann eine Kabeltrommel und das Ladegerät nicht vergessen. Für die Verlegung im Außenbereich ist eine CEE-Verlängerung zu benutzen, die sind an den blauen Steckern zu erkennen und für die Anschlüsse auf Campingplätzen vorgesehen. In der Galerie AUTO BILD, wie der Kombi Schritt für Schritt zum Camper wird!

Bildergalerie

So wird der Kombi zum Camper
So wird der Kombi zum Camper
So wird der Kombi zum Camper
Kamera
So wird der Kombi zum Camper
Fazit von Bernd Volkens: Jetzt ist die Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Tolle Reiseziele locken in Deutschland und den Nachbarländern, man muss sich nur drauf einlassen.