Diese Werbemaßnahme ist, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich speziell. In den USA vergammelt eine Dodge Viper seit knapp 30 Jahren in luftiger Höhe. Doch was steckt dahinter?
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Dodge Viper SRT-10 V10 8.3L
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Dodge Viper SRT-10 V10 8.3L
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Dodge Viper Viper SRT-10*Lederausdtattung!
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Dodge Viper RT/10 Hennessy TÜV neu bald H-Kennzeichen
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Dodge Viper Rt/10 Oldtimer H-Kennzeichen
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Dodge Viper GTS Coupe
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Dodge Viper RT 10
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Dodge Viper RT 10
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Dodge Viper GTS ! 456 PS (8.0 V10) !
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Dodge Viper SRT-10 *EU-Mod.*
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294 KW (400 PS)
06/1992
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* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Die Antwort lautet: eine skurrile Werbeaktion! Im Jahr 1996 wurde eine damals brandneue Dodge Viper RT/10 mit gerade mal 19 Kilometern auf dem Tacho auf einem mehrere Meter hohen Schild positioniert. Die Idee hinter dem imposanten Monument: Die Viper dient als auffälliges Werbeobjekt des Autohändlers Audubon Chrysler aus dem Bundesstaat Kentucky. In den darauffolgenden Jahren verblieb die Viper an ihrem Platz und wurde erst 2009, also nach 13 Jahren, von ihrem traurigen Schicksal erlöst.

Erste Überarbeitung vor 15 Jahren

Die Rettung war allerdings nur temporär, denn nach einer kosmetischen Auffrischung, bei der auch die originalen Dreispeichenfelgen gegen damals angesagte Chromräder getauscht wurden, ging es für den Sportwagen zurück an seinen angestammten Platz hoch oben auf dem Schild. Kürzlich bekam die Viper allerdings zum zweiten Mal in 28 Jahren festen Boden unter die Räder. Wie Audubon Chrysler in einem Facebook-Post mitteilte, wurde die Viper für eine zweite optische Überarbeitung mittels eines Krans geborgen.
V10 oder Vogelnest? In den vergangenen 15 Jahren haben einige Vögel den Motorraum der Viper fälschlicherweise für eine Brutstätte gehalten.
Bild: carscoops/Scott Harris, Audubon Chrysler
Eine Überarbeitung, die dringend nötig ist. Auf den Bildern ist zu erkennen, dass sich die heutzutage mindestens 60.000 Euro wertvolle Viper in einem traurigen Zustand befindet. Der rote Lack ist durch die Sonne nicht nur ausgeblichen, auch der Klarlack platzt rundherum ab. Hinzu kommt, dass die nicht serienmäßigen Steckscheiben über und über mit Moos bedeckt sind, was vermuten lässt, dass der Innenraum einem Feuchtbiotop gleicht.

Die Dodge Viper ist echt

Und ein Blick in den Motorraum verrät zum einen, dass der 8,0-Liter-V10 kurzerhand zum Vogelnest umfunktioniert wurde und mit Exkrementen übersät ist, und er räumt zugleich mit dem Gerücht auf, dass es sich bei der Viper nur um ein rollendes Chassis ohne Motor handele. Ein Mitarbeiter, der bereits bei der Installation vor 28 Jahren bei Audubon Chrysler tätig war, bestätigt in den Facebook-Kommentaren, dass es sich 1996 um eine brandneue, fahrbereite Dodge Viper gehandelt habe.
Spektakulärer Anblick: Die Dodge Viper wird mittels schwerem Gerät vom Schild geholt. Nach einer Auffrischung geht es für sie zurück an ihren angestammten Platz.
Bild: carscoops/Scott Harris, Audubon Chrysler
Um den legendären US-Sportwagen heutzutage wieder fahrtauglich und salonfähig zu machen, bedarf es viel Geld und noch mehr Arbeit. Kein Wunder also, dass die Viper nach einer zweiten optischen Auffrischung wieder zurück an ihren Stammplatz findet. Dort, wo sie schon so lange zu sehen ist, dass sie es nicht nur zu einer lokalen Berühmtheit, sondern sogar auf mehrere Google Maps-Aufnahmen geschafft hat.