Nach dem Ausstieg von Mercedes erfindet sich die DTM neu und startet an diesem Wochenende in Hockenheim mit Vollgas in die Turbo-Ära: Für die Fans hat die Tourenwagenserie in der Saison 2019 eine Menge.
Denn das Class-One-Reglement ist eine echte Revolution: neue Autos mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbomotor, bis zu 640 PS und damit rund 130 mehr, ein ganz neuer Sound, eine modifizierte Aerodynamik, ein neuer Hersteller und nach Jahren auch mal wieder ein Privatteam.
So lief die Generalprobe: Hier klicken
Am Start stehen sechs Audi RS 5, sechs BMW M4, vier Aston Martin Vantage, zwei Audi des Kundenteams W Racing Team und damit 18 Fahrer, darunter fünf Champions und fünf Neulinge. Alle mit dem einen Ziel: erster Champion der neuen DTM-Generation zu werden.
Revolution in der DTM
Wozu ist „David“ WRT gegen die Goliaths der Hersteller in der Lage?
Die Karten wurden in der Winterpause also neu gemischt. Spielen die etablierten deutschen Premium-Autobauer Audi und BMW ihre Erfahrung aus? Oder glänzt die britische 007-Kultmarke Aston Martin mit neuen Ideen und einem besonderen Spirit? Und wozu ist „David“ WRT gegen die Goliaths der Hersteller in der Lage? Die Generalprobe bei den Tests auf dem Lausitzring bewies: alles offen, alles möglich. Die DTM als große Wundertüte, unberechenbar und auch 2019 immer für eine Überraschung gut.
Vor allem Neuling Aston Martin hat die Konkurrenz beeindruckt. Audi-Star René Rast: „Sie werden definitiv konkurrenzfähig sein. Sie haben einen riesigen Schritt gemacht, sind im Longrun sehr konstant und schnell.“ Er stellt klar: „Im Moment sind sie auf Augenhöhe, wenn nicht sogar vorne.“
Was sagt man bei Aston Martin? „Ich bin vom Entwicklungstempo unseres Teams beeindruckt“, verrät Paul di Resta. „Das Handling passt, und das Fahren mit dem neuen Auto macht richtig Spaß.“

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Audi war in vielen Kategorien vorn: Topspeed, Kilometerleistung, Bestzeiten. Doch sind die Ingolstädter auch beim Gesamtpaket das Maß der Dinge? Ein Problem aller bleibt der Reifenverschleiß, denn die Pneus werden durch die zusätzliche Power auf der Hinterachse stärker beansprucht. Heißt: Die Reifenflüsterer sind wieder  gefragt. Rast: „Bei den Longruns müssen wir noch etwas zulegen. Ansonsten sind wir gut aussortiert.“
Und BMW? Hatte beim Test mit technischen Problemen und längeren Standzeiten zu kämpfen. Immerhin: Sportchef Jens Marquardt bestätigt, man habe „große Fortschritte“ dabei gemacht, das Fahrzeug insgesamt besser zu verstehen. Titelfavorit Timo Glock: „Wir haben das Beste aus unserer Zeit gemacht, um uns für Hockenheim gut aufzustellen. Wir nehmen das Positive mit.“ Für Rast wiederum ist so oder so klar: „Jeder der 18 Fahrer kann Meister werden.“
Die Fans können die neue Ära offensichtlich nicht mehr erwarten. DTM-Chef Gerhard Berger: „Die Saison 2019 hat den besten Vorverkauf aller Zeiten.“
Es gibt bei den insgesamt neun Events schließlich nicht nur die DTM zu sehen: Die neue Frauen-Formelserie W Series absolviert ihre Premierensaison, der Porsche Carrera Cup kehrt zurück, die BMW-M1-Procar-Serie feiert am Norisring ein Revival, die Tourenwagen Classics machen in Zolder, am Norisring, Lausitzring, Nürburgring und beim Finale in Hockenheim mit alten Autos und den Helden von früher mit. Und auch der Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup ist dabei.

TV-Zeitplan: 

Freitag:
Pressekonferenz: Livestream auf DTM Facebook-Seite
Freies Training: Livestream auf DTM YouTube-Kanals und DTM.com

Samstag
Qualifying: Livestream auf ran.de und DTM.com (SAT.1-Programm)
Rennen:
ab 13.00 Uhr live auf SAT.1
als Livestream auf ran.de (ohne Werbeunterbrechung)
auf DTM.com (SAT.1-Programm ohne Werbeunterbrechung)
Bilder von drei Onboard-Kameras auf DTM.com und DTM Youtube-Kanal

Sonntag
Qualifying: Livestream auf ran.de und DTM.com (SAT.1-Programm)
Rennen:
ab 13.00 Uhr live auf SAT.1
als Livestream auf ran.de (ohne Werbeunterbrechung)
auf DTM.com (SAT.1-Programm ohne Werbeunterbrechung)
Bilder von drei Onboard-Kameras auf DTM.com und DTM Youtube-Kanal
DTM Magazin (Highlights von beiden Rennen) um 22.00 Uhr auf SPORT1