DTM: Saisonstart in Oschersleben
Ring-Kampf der Traumautos

Bild: Gruppe C Photography
Neun Marken, 24 Top-Piloten, ein neues Format und neuer synthetischer Kraftstoff – die DTM startet 2025 neu durch. Vom 25. bis 27. April feiert die deutsche Traditionsserie in Oschersleben ihren Auftakt, danach folgen sieben weitere Rennwochenenden in drei Ländern – insgesamt stehen 16 Rennen auf dem Programm.
Mit Aston Martin und Ford steigen zwei neue Hersteller ein – das gab’s zuletzt 1987. Damit treten in der DTM 2025 gleich neun Premiummarken mit rund 550 PS starken Boliden gegeneinander an: Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche. Die Saison wird zum Ring-Kampf der Traumautos!
DTM 2025: Bortolotti vs. Rast, Wittmann und Co.
Am Steuer: die besten Sportwagen-Fahrer Europas. Titelverteidiger Mirko Bortolotti (35) bleibt seinem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 (5,2-Liter-V10) treu, wechselt nach dem Ausstieg seines Teams SSR Performance aber genau wie sein Teamkollege Nicki Thiim (35) zu Abt Sportsline – und trägt die Startnummer 1. „Die hat für mich einen besonderen Stellenwert“, betont er. „Sie dann zum ersten Mal physisch auf dem Auto zu sehen, war ein absoluter Gänsehautmoment.“
TV-Tipp
ProSieben zeigt die beiden Auftaktrennen live am 26./27. April ab 13 Uhr.
Die ehemaligen Champs René Rast (38) und Marco Wittmann (35) wollen es ihm im Schubert-BMW M4 GT3 Evo (3-Liter-Reihensechszylinder-Biturbo) schwer machen. „Die Zielsetzung ist klar: Ich will meinen vierten Fahrertitel gewinnen“, gibt der dreimalige Champion Rast verbal Vollgas.

Ex-Formel-1-Star Timo Glock feiert nach drei Jahren DTM-Pause sein Comeback im McLaren.
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Auch Routinier Maro Engel (39, Winward-Mercedes-AMG GT3/6,3-Liter-V8) hat nach Platz drei im Vorjahr den ganz großen Coup im Visier.
Glock gibt Comeback im McLaren
Publikumsliebling Timo Glock (43) gibt im McLaren 720S GT3 Evo (4-Liter-V8-Turbo) sein Comeback. „Ich reise seit 25 Jahren als Rennfahrer um die Welt, liebe das Adrenalin und spüre noch immer die Leidenschaft für den Sport“, betont der ehemalige Formel-1-Star. „Meine Herausforderung sehe ich darin, mein Team Dörr Motorsport in einer der stärksten Rennserien der Welt voranzubringen.“
Neu am Start sind Ford mit dem Mustang GT3 (5,4-Liter-V8) und Einsatzteam HRT sowie Aston Martin mit dem Vantage GT3 (4-Liter-V8-Biturbo), der von der belgischen Mannschaft Comtoyou Racing betreut wird. Das deutsche Traditionsteam Manthey schickt drei Porsche 911 GT3 R (4,2-Liter-Sechszylinder-Boxer) ins Rennen. An Bord: Ex-Champion Thomas Preining (26, Österreich), Ayhancan Güven (27, Türkei) sowie das 20-jährige Nachwuchstalent Morris Schuring (Niederlande). „2024 war für uns eine schwierige Saison, aber das macht uns am Ende stärker“, betont Preining nach Platz fünf im Vorjahr. „Jetzt kommen wir mit dem klaren Ziel zurück: Wir wollen wieder Meister werden!“
Und: Mit seinen 17 Jahren wird Tom Kalender (Hamm/Sieg) im Mercedes (Team Landgraf) zum jüngsten DTM-Fahrer aller Zeiten: „Das wird sicherlich nicht einfach gegen die etablierten Fahrer.“

HRT Ford Performance schickt zwei Mustang GT3 ins Rennen. An Bord: Arjun Maini (IND) und Fabio Scherer (CH).
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Ein neues Rennformat bringt zusätzlich Würze ins Feld: In allen Sonntagsrennen sind zwei Pflichtboxenstopps vorgeschrieben. Samstags bleibt es beim bekannten Ein-Stopp-Format. Jedes Rennen dauert 55 Minuten plus eine Runde, mit Joker-Runden bei Safety-Car-Phasen.
Synthetischer Kraftstoff
Technologisch rüstet die DTM ebenfalls auf: Zum Einsatz kommt erstmals der synthetische Kraftstoff „DTM Pro Climate“ von Coryton. Der soll die CO2-Emissionen deutlich senken. Auch Reifenpartner Pirelli legt nach: Der neue P Zero DHG enthält einen Anteil FSC-zertifizierten Naturkautschuks und unterstützt das Nachhaltigkeitskonzept der Serie.
ProSieben zeigt alle Rennen live im Free-TV. Zusätzlich wird auf ran.de und dem offiziellen YouTube-Kanal @DTM gestreamt.
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