Alle Welt feiert den Ford Mustang, der gerade 50 wird. Der Chevrolet Camaro, sein erbitterter Rivale, zeigt Sportsgeist und gratuliert mit einer Anzeige.
Es ist die Geschichte einer legendären Rivalität: Seit knapp fünf Jahrzehnten buhlen Chevrolet Camaro und Ford Mustang um die Gunst von Autokäufern mit nervösem Gasfuß. Dieser Tage beherrscht der Mustang unangefochten die Schlagzeilen, denn schließlich ist es sein 50. Geburtstag. Doch der Camaro zeigt Sportsgeist. Mit einem Augenzwinkern gratuliert der Rivale dem ersten Pony Car mit einer eigenen Anzeige. "Auf weitere 50 Jahre Rivalität. Dein Freund Camaro" grüßt der mit einer funkensprühenden 50 auf dem Dach als Geburtstagstorte zurechtgemachte Sportwagen der Konkurrenz von General Motors.
Der Ford Mustang wird 50: Für den Anlass baut Ford ein Sondermodell in limitierter Auflage.
Der Wettstreit Camaro gegen Mustang gehört zu den legendären Produktrivalitäten, bei denen die Anhänger die Hauptrolle spielen Schließlich entscheidet weniger die absolute Qualität, sondern die Vorliebe der Fans über Gefallen des einen Produktes und Verachtung für das andere. In die gleiche Riege gehören der Zweikampf Cola gegen Pepsi oder Nike gegen Reebok. In den USA fochten auch die Moderatoren Jay Leno und David Letterman lange Zeit ein nie entschiedenes, aber stets belustigendes Duell und warben um die Gunst der Zuschauer. Beim Duell Camaro gegen Mustang haben die Verantwortlichen bei GM ihre Gratulationsanzeige wohl nicht ganz ohne Hintergedanken geschaltet. Schließlich bringt sich der Camaro genau dann wieder ins Gespräch, wenn alles über den Rivalen spricht.
Er rollt immer noch! Seit 1964 ist der Ford Mustang – vornehmlich auf den Straßen der USA – unterwegs. Und erfreut sich nach wie vor ungemeiner Beliebtheit. Vor allem bei der männlichen Fahrerschaft (auch wenn hier eine Lady Modell steht). Kommen Sie mit auf eine 50-jährige Zeitreise mit dem berühmten Pony Car!
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Am 17. April 1964 lief der erste Ford Mustang vom Band. Daher firmiert er auch unter der Kennung "1964 1/2". Bereits am ersten Tag konnte Ford 22.000 Autos verkaufen. Bis Ende des Geschäftsjahres am 31. Dezember 1964 wurden 264.434 Mustang abgesetzt. Die Limousine kostete rund 2400, das Cabrio (Bild) rund 2600 Dollar.
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Strahlemann: Der Chefdesigner der ersten Mustang-Modellreihe, Joseph Oros, hatte angesichts des riesigen Erfolgs seines "Babys" allen Grund zur Freude.
Bild: Werk
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So sah das damals aus: Eines der ersten Werbeplakate für den neuen Ford Mustang. Das Pony Car war von Beginn an als Stufenheck-Coupé und Cabrio, sowie mit Sechzylinder- und V8-Triebwerk zu haben. Der Reihensechszylinder mit 2,8 Litern Hubraum leistete 100 PS, der 4,3-Liter-V8 sogar 165 PS. Im Sommer 1964 wurde der Hubraum des V8 auf 4,7 Liter erhöht (271 PS).
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Ein Blick zurück: Bereits 1962 zeigte Ford eine erste Studie des Mustang. Und wie das oft so ist, ...
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... hatte die Serienversion – hier das 1965er Modell – mit den ersten Konzept-Entwürfen nicht mehr viel gemeinsam.
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Der 4,7-Liter-V8 mit mechanischen Stößeln war 1965 auch für das Cabrio zu haben und nach wie vor der stärkste Motor. Ab dem Modelljahr 1965 war der Achtzyliner auch in schwächeren Varianten mit 200 und 225 PS lieferbar.
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Um einen gute Aerodynamik zu garantieren, lag das Verdeck flach auf und konnte mit einer Persenning versehen werden.
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Von Beginn an war der Mustang ein begehrtes Tuning-Objekt. Die wohl berühmtesten Tuning-Kisten kamen und kommen nach wie vor aus dem Hause Shelby – wie hier der 1965er Shelby GT350 mit 306 PS.
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Sieh an: 1965 nahm Ford mit seiner Werbung auch die weibliche Klientel ins Visier.
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Besonderes Liebhaberstück der ersten Mustang-Jahre: eines von 190 Indianapolis Pace Car Replikas.
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Die Fließheck-Variante "Fastback" wurde 1965 mit ins Programm genommen. Die Stahlsportfelgen kosteten knapp 120 Dollar Aufpreis und waren nur in Verbindung mit den V8-Modellen lieferbar.
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Zahlenspiele: Nur knapp zehn Prozent der Mustang-Käufer gaben 1966 310,90 Dollar extra für eine Klimaanlage aus. Knapp 63 Prozent der Mustangs wurden jedoch mit der 175,80 Dollar teuren Cruise-O-Matik-Automatik bestellt.
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Das kleine Emblem an den Kotflügeln gibt Auskunft: Hier handelt es sich um den 66er K-Kode mit 271 PS starkem Small Block-V8, Dual Red Band Nylon-Reifen und Zusatzscheinwerfern. Ein absoluter Klassiker!
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Liebling auch der Supermarkt-Kunden – als Kontrast zum Jet Set: Mustang-Werbung von 1966.
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1966 starteten Ford, Shelby und Hertz ein gemeinsames Mietwagen-Projekt. Ergebnis: Der Shelby GT-H (306 PS) auf Basis des Shelby GT350. Wer den GT-H mieten wollte, musste 17 Dollar pro Tag und 17 Cent pro Meile an Hertz zahlen.
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Schneller Sprung in die Gegenwart: Zum 40-jährigen Jubiläum des GT-H gab es 2006 zur Freude vieler Fans eine Renaissance des Mietwagen-Hengstes. Insgesamt wurden 500 Exemplare gebaut.
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Zurück ins Jahr 1967: Der Mustang wurde größer und bulliger. Rallyestreifen, Doppelrohrauspuff, ...
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... Chromfelgen und Breitreifen erfreuten sich zunehmender Beliebtheit bei Käufern des Musclecars. Auch die Big Block-Motoren wurden immer populärer. Natürlich mischte auch Carroll Shelby wieder mit. Sein GT500 (Foto) mit Siebenliter-Maschine kostete 4395 Dollar und zauberte brachiale 355 PS auf die Piste.
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Schon 1967 rollte der 1,5 Millionste Mustang vom Händlerhof.
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Kam 1968 neu ins Programm: der 428 Cobra Jet – ein Siebenliter mit serienmäßigen 335 PS.
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Mustang goes Hollywood: 1968 preschte Steve McQueen alias Lieutenant Frank Bullitt im dunkelgrünen Ford Mustang Fastback durch die Straßen von San Francisco und lieferte sich mit einem Dodge Charger eine der epischsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte.
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Offene Power: Der im Frühjahr 1968 eingeführte GT500KR (KR steht für "King of the Road") hatte den 428 Cobra Jet unter der Haube. Im KR leistete die Maschine rund 400 PS.
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Äußerst kraftvoll ging es in die Jahre 1969 und 1970, die Zeit ...
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... der "Bosse"! Erneut wurde der Mustang etwas breiter und länger. Dadurch wirkte er noch aggressiver. Top-Modell war der "Boss", eine von der Trans-Am-Serie abgeleitete Rennsportversion. Der ...
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... Boss 302 setzte auf einen Fünfliter-V8, ...
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... im Boss 429 arbeitete ein kraftvolles Siebenliter-V8-Aggregat.
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Ford wollte dem Hauptkonkurrenten in diesem Segment, dem Camaro Z28, die Grenzen aufzeigen.
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Wer wollte, konnte sich 1970 natürlich immer noch einen "normalen" Mustang mit 3,3-Liter-Sechszylinder und schlappen 116 PS kaufen.
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1971 wuchs der Mustang nochmals um fünf Zentimeter in der Länge.
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Dieser Zuwachs machte sich hauptsächlich vorne bemerkbar. Von nun an passten alle Konzerntriebwerke problemlos unter die Motorhaube. Hinten allerdings blieb es eng: Besonders beim Cabrio waren längere Fahrten auf dem Rücksitz eine Qual.
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Die vierte Generation des Mustang wurde von 1971 bis 1973 gebaut (im Bild das 72er Modell) ...
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... und ist für viele Fans die letzte echte Mustang-Baureihe. Das klassische Pony Car wurde mit dem 73er-Modell (Foto) leider beerdigt. Was von 1974 bis 2004 produzierte wurde, spielt bei den meisten Mustang-Anhängern keine große Rolle. Erkennungsmerkmale: Eckige Formen, kleine Motoren, unsinnige Sondermodelle. Beweise? Weiterklicken!
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Hier das 74er-Modell, das auch mit Vierzylinder-Motor zu haben war. Ein Mustang mit vier Zylindern? Absolutes "No-Go!"
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1974er Ford Mustang Mach 1 Hatchback Coupé.
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Der 1975er Ford Mustang II Ghia.
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Der Ford Mustang von 1976.
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Ein 1976er Ford Mustang Cobra II.
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Der 1977er Ford Mustang.
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Ford Mustang Modell 1978.
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1978er Ford Mustang Cabrio.
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1978er Ford Mustang Cobra. Auf den letzten Bildern hat sich der Mustang nicht nennenswert verändert? Stimmt.
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Mit dem1979er Modell mutiert der Ford Mustang (hier als Musang Cobra) zur Stino-Coupéversion (= stinknormal) einer Stino-Familienlimousine.
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1979er Ford Mustang Cobra: In Rot und mit Ansaughutze ziehen wir gnädig einen Langeweile-Punkt ab. Wann geht's denn wieder aufwärts?
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1980 jedenfalls noch nicht: hier der Ford Mustang jenes Jahrgangs.
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1981er Ford Mustang.
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1982er Ford Mustang.
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1983er Ford Mustang GT.
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1984er Ford Mustang SVO.
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1985er Ford Mustang Cabrio.
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1986er Ford Mustang.
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1987er Ford Mustang.
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1988er Ford Mustang. Etwas Geduld noch, bitte.
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1989er Ford Mustang Cabrio.
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1990er Ford Mustang Cabrio.
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1991er Ford Mustang.
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1992er Ford Mustang Cabrio.
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1993er Ford Mustang Cabrio.
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1994er Ford Mustang.
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1994er Ford Mustang Cobra Indy Pace Car.
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1994er Ford Mustang GT.
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1995er Ford Mustang Cobra.
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1996er Ford Mustang GT.
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1997er Ford Mustang Cabrio.
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1998er Ford Mustang Cobra.
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1998er Ford Mustang GT.
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1999er Ford Mustang.
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1999er Ford Mustang SVT Cobra.
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2000er Ford Mustang SVT.
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2001er Ford Mustang Bullitt.
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2002er Ford Mustang GT.
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2003er Ford Mustang Mach 1.
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2003er Ford Mustang Mach 1.
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40 Jahre Ford Mustang (1964 bis 2004), im Hintergrund eine North American P-51 Mustang.
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Drei Generation der Indy Pace Cars.
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2004er Ford Mustang GT. Sie haben durchgehalten? Bravo! Denn jetzt wird's wieder prickelnd.
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Mit dem 2005er-Modell bekennt Ford nach 30-jähriger Durstrecke endlich wieder Farbe und schlägt nach den Verfehlungen der 70er, 80er und 90er Jahre eine sehr gelungene Design-Brücke zu den historischen Mustangs der Jahre 1964 bis 1973.
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Das 2005er-Modell war erstmals auf der NAIAS 2003 in Detroit als Concept Car zu sehen und rannte Ende 2004 mit Vierliter-V6 (213 PS) und 4,7-Liter-V8 (GT/305 PS) los.
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Zurück zur wunderschönen alten Formensprache: 2005er GT als Stufenheck-Coupé. Das Retro-Design zeigt sich in aller Deutlichkeit: lange Haube und kurzes, leicht ansteigendes Heck.
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2006 feierte auch der berühmt-berüchtigte Shelby GT-H seine Widerauferstehung. Autovermieter Hertz nahm 500 Leih-Pferde mit 325 PS in seine Flotte auf, die an verschiedenen Flughäfenen der USA gemietet werden konnten.
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2007 legte Shelby das Cabrio nach. Auch vom offenen Miet-Hengst wurden 500 Stück gefertigt. Beide Modelle sind aktuell nicht mehr in der Flotte. Sie wurden für teures Geld an Liebhaber verkauft.
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Auch die italienische Blech-Schmiede Italdesign ließ es sich nicht nehmen, dem Neuen einen individuellen Anstrich zu verpassen. Der Giugiaro-Mustang mit 500 PS stand auf der LA Auto Show 2006.
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Natürlich mischt Carroll Shelby auch wieder kräftig im Mustang-Mix mit: Der GT500 bildet die Speerspitze im Motorenregal. Im 2007er Modell arbeitet ein 5,4-Liter-V8 mit 500 PS und 610 Newtonmeter Drehmoment.
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Rückkehr einer weiteren Legende: 2007 legte Ford den Bullitt neu auf. Der Auspuff-Sound des Sondermodells sollte dem des Originals möglichst nahe kommen. Als Basis diente der Mustang GT mit 4,6-Liter-V8 und 315 PS.
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Auch 2008 präsentierte Ford ein schickes Sondermodell: Ein Teil der Verkaufserlöse des "Warriors in Pink" kam einer Krebsstiftung zugute.
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Sonnenanbeter: Auf der NAIAS 2008 in Detroit zeigte Ford den Mustang erstmals mit einem großen Panorama-Glasdach. Das Dach ist auch beim aktuellen Modell optional bestellbar.
Bild: Werk
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Natrürlich gibt es auch wieder eine Frischluft-Variante in Serie: Das Cabrio erfreut sich besonders bei USA-Urlaubern großer Beliebtheit und ist bei allen größeren Autovermietern zu haben.
Bild: Boris Pieritz
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Auch der GT500KR wurde zu seinem 40-jährigen Jubiläum wiederbelebt. Seit Mai 2008 geht das neue Shelby-Flaggschiff mit 540 PS auf Porsche-Jagd. Leider wurden nur 500 Exemplare gebaut.
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Mutige Vorhersage trotz Wirtschaftskrise: Mustang-Fans müssen sich um die Zukunft ihres geliebten Musclecar vorerst keine Sorgen machen. Der Hengst saust endlich wieder selbstbewusst in die Zukunft.
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Das 2010er-Modell war bereits seit Anfang 2009 in den USA für rund 21.000 Dollar zu haben. In Deutschland gab es die fünfte Generation nur als Grauimport, für knapp unter 30.000 Euro.
Bild: Werk
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Im Jahr 2011 erschien einen neuen Mustang GT. Der GT 5.0, eigentlich mit 4,9 Litern Hubraum unterwegs, lässt 412 Pferdchen wiehern.
Bild: Werk
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2012 schraubt Ford klammheimlich das schnellste Serienfahrzeug aller Zeiten zusammen. Mit 5,4 Litern Hubraum sprintet der Mustang Cobra Jet in unter zwei Sekunden auf Tempo 100. Ein Straßenzulassung gibt's für den Dragracer nicht.
Bild: Werk
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Aber auch Tuner Shelby mag dem Pony nicht beim Darben zusehen – mit reichlich Kraftfutter aufgepeppelt, wurde 2013 der über 1000 PS starke Shelby Mustang 1000 S/C auf die Straße gerollt.
Bild: Werk
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Die sechste Mustang-Generation feierte Ende 2013 an sechs Orten gleichzeitig ihre Weltpremiere: am Fordstammsitz in Dearborn, in New York, in Los Angeles, in Barcelona, in Schanghai und in Sidney.