Elektrische Nutzfahrzeuge von Kia: PV5 und PV7
Kia stellt Konkurrenz für ID.Buzz und e-Sprinter vor

Bild: Kia Motors
Während der PV5 im Revier des VW ID.Buzz wildern dürfte, scheint der PV7 im Bereich der 3,5-Tonner (wie der Mercedes e-Sprinter) angesiedelt zu sein.
Konservative Form, auffällige Front
Optisch ist Kia zuletzt, zumindest bei den Pkw, nah an den Studien geblieben. Bei den Nutzfahrzeugen dürfte das nicht anders sein. Die Grundform ist typisch Van, also sehr rechteckig. An der Front tragen die Showcars einen auffälligen, rechteckigen Lufteinlass. Der ist recht groß, weit unten platziert und wird von einem Element verschlossen, dass zu schweben scheint.
Versteckt darüber, ebenfalls in dieser Aussparung, sind die Scheinwerfer zu finden. Die schmalen Tagfahrlichtstreifen hingegen sind weiter oben positioniert. In der Seitenansicht fallen die recht weit heruntergezogenen Fenster auf.

Im Vergleich zur Front ist die Gestaltung des Hecks, hier beim PV5 mit Hochdach, sehr unspektatkulär.
Bild: Kia Motors
Die Fahrzeuge der neuen PV-Linie soll es in mehreren Varianten, mit verschiedenen Radständen, Dachhöhen und Sitzlayouts geben. Dazu verspricht Kia, dass Ladevolumen und -höhe zur Spitze im Segment gehören werden.
Cockpit wird zum mobilen Büro
Zudem soll das Cockpit zu einem mobilen Arbeitsbereich umfunktionierbar sein. Bei der Studie bedeutet das, dass das Lenkrad sich wegklappen lässt und der große Infotainmentbildschirm abnehmbar ist, also zum Tablet wird. Ob Kia beide Funktionen auch für die Serienversion vorsieht, ist noch nicht bekannt.

Der Innenraum der Studie ist extrem reduziert oder luftig. Kameras ersetzen hier die Außenspiegel.
Bild: Kia Motors
Dafür kennen wir einige andere Fakten: Das Infotainment basiert auf Android, die Sprachsteuerung ist, wie bei vielen Autos, die gerade vorgestellt werden, KI-gestützt.
Laden in unter 30 Minuten
Zu den Antrieben hält Kia sich aktuell noch sehr bedeckt. Verraten wird nur, dass die PV-Flotte mit bis zu 150 kW laden soll und der Akku sich in unter einer halben Stunde von zehn auf 80 Prozent auffüllen ließe. Außerdem sollen die Autos als Stromquelle für externe Geräte dienen und Strom wieder zurück ins Netz speisen können.
Interessanterweise soll es die elektrischen Nutzfahrzeuge nicht nur mit verschiedenen Aufbauten geben. Kia arbeitet unter anderem mit Fahrzeugumrüstern zusammen. Neben gängigen Umbauten zum Ausfahren von Paketen oder für rollstuhlgerechte Mobilität wird demnach an einer Version für Kühltransporte gearbeitet.

Der PV7 scheint in der Klasse der 3,5-Tonner angesiedelt. Hier sitzt die Lichtsignatur höher als beim PV5.
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Bereits im Sommer 2025 soll das erste elektrische Nutzfahrzeug in der Serienversion vorgestellt werden. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um den PV5. Übrigens: Kia verspricht auch hier eine Garantie von sieben Jahre bzw. bis 150.000 Kilometer Laufleistung.
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