Elektroauto Mycar
Gnom aus Hongkong

Nach Myspace und Youtube nun Mycar: Der winzige Zweisitzer mit Elektroantrieb aus Hongkong soll auch in Europa verkauft werden. Das Mycar-Design stammt von Giorgetto Giugiaro. Der Elektromotor schafft bis zu 66 km/h.
Made in Hongkong: Was in den 70ern mit billigem Blechspielzeug begann, gipfelt nun in Mycar, einem Riesen-Tretauto. Das Unternehmen aus Hongkong hat soeben den Zweisitzer vorgestellt, ein niedliches Elektrowägelchen mit maßgeschneiderter Karosserie von Giorgetto Giugiaro (Italdesign). Mit im Boot ist außerdem die chinesische Hochschule Hong Kong Polytec University als Entwickler. Der kleine Elektrowagen mit der Typenbezeichnug CV.2 soll auch in Europa auf den Markt kommen. Obwohl einige Preisangaben im Internet herumgeistern, hält sich Mycar selbst mit Kalkulationen darüber noch zurück. Während das Chassis von Mycar aus Stahl besteht, wird für die Karosserie Glasfaser verstärkter Kunststoff (GfK) verwendet, aus dem Yachtbau seit Jahrzehnten bekannt, der zusätzlich verstärkt ist. Ein Elektrobötchen auf unseren Straßen – das ist sicher das Letzte, was sich unsere Unfallforscher wünschen. Gleichwohl ist der Vertrieb bereits für Österreich, Frankreich und England vorgesehen.
Keine Zulassung für Autobahnen

Bild: Werk
In Kürze auch als Viersitzer
Der Motor soll bescheidene sieben PS leisten, kaum so viel wie Motorroller. Seine unbändige Kraft gibt er über ein stufenloses Getriebe an die Vorderräder ab. Das Gesamtgewicht des Gnoms beträgt 710 Kilogramm. Optional soll auch ein Lithium-Ionen-Akku verfügbar sein, der die Leistung erhöhen und die Ladezeit reduzieren dürfte. Klimaanlage und andere Stromfresser, die den Akku zur Ader lassen würden, sind vorläufig nicht vorgesehen. Auch der Kofferraum erzieht zur Bescheidenheit: Er bietet Platz für 86 Liter Gepäck, die maximale Zuladung darf nicht über 200 Kilogramm hinausgehen. Es soll übrigens nicht bei einem Mycar bleiben: Auch ein Viersitzer (CV.4) ist bereits in der Planung.
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