Niu Elektroroller

Elektroroller: 5 E-Scooter im Schnellcheck

Der Elektroroller erobert die Stadt, 5 Exemplare im Check

Elektroroller werden immer beliebter. AUTO BILD stellt Ihnen fünf Exemplare der bis zu 45 km/h schnellen Zweirad-Flitzer für die Stadt vor.
Ein Elektroroller ist für viele Stadtbewohner mittlerweile zur echten Auto-Alternative geworden. Wer einen Pkw-Führerschein (Klasse B) hat, darf sich auf das maximal 45 km/h schnelle Zweirad schwingen – und fließt damit locker im Verkehr mit. Und auch die Parkplatzsuche gestaltet sich im Vergleich zum Auto wesentlich stressfreier. Zudem ist das Gefährt leise und hat aufgrund des sofort bereitstehenden Drehmoments auch einen ordentlichen Antritt. Wir stellen Ihnen fünf beliebte E-Roller vor.

Die Batterie des Peugeot e-Ludix dürfte ruhig größer sein

Etwas knapp: Der 1,6-kWh-Akku im Peugeot e-Ludix reichte bei unserer Ausfahrt für 37 Kilometer.

©ETRIX AG

Der Peugeot e-Ludix punktet mit einem pfiffigen Detail: Ein "Crawl"-Modus (vorwärts/rückwärts) hilft beim Schieben, was gerade bei einer Rampe eine klasse Idee ist. Beim Fahren verhält sich der Roller problemlos, nur Straßenbahnschienen sind aufgrund der schmalen Reifendimensionen mit Vorsicht zu genießen. Mit verschiedenen Fahrmodi kann man die Kraft des Motors variieren und so die Reichweite verlängern. 
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Am meisten Spaß macht der "Boost"-Modus, der die vollen 3,4 PS (2,5 kW) des Bosch-Motors zur Verfügung stellt, aber viele Elektronen kostet. Die Maximalreichweite gibt Peugeot mit bis zu 50 Kilometern an. Im Go/Normal-Modus kamen wir 37 Kilometer weit. Im Cruise-Fahrprogramm dürfte sogar noch ein bisschen mehr drin sein. Nach vier Stunden an der heimischen Steckdose war die 1,6 kWh große Batterie wieder voll. Die Verarbeitungsqualität und die Optik haben uns nicht so gefallen.

Zweirad-Ästheten fahren mit der Vespa am besten

Hübsche Italienerin: Optisch sticht die Vespa deutlich aus dem E-Scooter-Angebot heraus.

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Ganz anders sieht das bei der Vespa Elettrica aus: Der Italo-Klassiker ist auch als Stromer der lässigste und ansehnlichste Roller, mit mindestens 6220 Euro aber auch teuer. Zwei Motorisierungen mit 4,8 PS (3,5 kW) und 5,4 PS (4,0 kW) stehen zur Wahl. Ein 4,2-kWh-Akku soll die schicke Italienerin bis zu 100 Kilometer weit bringen, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Der Stromspeicher ist fest verbaut, kann also nicht an der Steckdose in der Wohnung geladen werden. Ganz anders geht Hersteller Ecooter das Thema an, hier sind die Akkus grundsätzlich entnehmbar. Beim stärkeren E2R mit 5,7 PS (4,2 kW) sorgen auf Wunsch zwei Batterien für eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Mit einem Akku sind es bis zu 100 Kilometer. Anders als viele seiner Elektro-Konkurrenten verfügt der E2 über ein Helmfach. Der Ecooter-E2R-Roller kostet mindestens 3999 Euro, bei der E1S-Version (3,0 kW) sind es 1000 Euro weniger.

Parken mit PayByPhone

Ebenfalls aus China kommen die Elektro-Roller von Niu, die bereits ab 1999 Euro zu haben sind. Richtig Spaß macht aber erst der MQ+ Sport (ab 2599 Euro), dessen Bosch-Motor 2,2 PS (1,6 kW) und 110 Newtonmetern mobilisiert. Die Reichweite der herausnehmbaren Akkus soll bei mehr als 70 Kilometern liegen. Witziges Detail: Für kurze Einkaufsfahrten entfernt man die Batterie unter der Sitzbank und kann so den Stauraum nutzen. Ein Helm passt aber leider nicht hinein. Der Niu hat ein vernünftiges Stahlfahrwerk, ein LED-Display und kommt sehr modern daher.

Drei Leistungsstufen sind für den Unu-Roller im Angebot

Zwei, drei oder vier kW: Beim Unu-Roller können die Kunden den Bosch-Motor in drei Varianten ordern.

©ETRIX AG

"Entwickelt in Deutschland, designt in Berlin", so lautet der Werbespruch der Unu-Roller. Die Elektrofahrzeuge gibt es mit 2,7 PS (2,0 kW), 4,0 PS (3,0 kW) oder 5,4 PS (4,0 kW) starken Radnabenmotoren von Bosch. Für eine vernünftige Reichweite von 50 beziehungsweise 100 Kilometern sorgen einer respektive zwei Akkus, die zum Laden entnommen werden können. Der in China gefertigte Scooter hat ein sehr markantes Design, die bauchige Karosserie hat den Vorteil eines großen Stauraums, in den sogar bis zu zwei Helme passen sollen. Bei den Unu-Zweirädern ist die Interaktion mit dem Smartphone per App besonders ausgeprägt. Sei es bei der Navigation, die auf das Display projiziert wird, oder die Möglichkeit, dass das Smartphone als Schlüssel verwendet werden kann. Die Basisversion gibt es für 2799 Euro.

Autor: Wolfgang Gomoll

Fotos: ETRIX AG

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