Euro NCAP hat in seiner aktuellen Crashtestreihe gleich sechs Autos vor die Wand gefahren: Der Suzuki Celerio, der facegeliftete Renault Mégane, der Skoda Fabia, BMW 2er Active Tourer, das Tesla Model S und der Nissan Pulsar stellten sich den Testern. Der Suzuki patzte: Nur drei Sterne bedeuten in Zeiten des modernen Automobilbaus eine schallende Ohrfeige. Auch bei Renault werden die Sektkorken wegen nur vier Sternen für den Mégane nicht knallen. Der Kompakte wurde nach einigen Nachbesserungen erneut getestet und verbesserte sich immerhin um einen Stern. Volle fünf Sterne fuhren dagegen der Skoda Fabia, BMW 2er Active Tourer und der Nissan Pulsar ein. Auch das E-Auto Tesla Model S gab sich keine Blöße und erreicht fünf Sterne.
Skoda Fabia Pole Crash
Der Skoda Fabia leistet sich kaum Schwächen und fährt fünf Sterne ein.
Bild: NCAP
Beim Suzuki Celerio bemängelten die Tester ein ganze Reihe von Dingen: Der Schutz der Halswirbelsäule sei auf den Rücksitzen bei einem Auffahrunfall von hinten mangelhaft, vorn traten erhöhte Belastungen im Brust- und Beinbereich auf. Der sogenannte Pfahltest, der einen Seitenaufprall gegen einen Baum oder Laternenmasten simuliert, wurde mangels serienmäßigem seitlichen Kopfairbags gar nicht durchgeführt, die zu erwartenden Ergebnisse seien aber mutmaßlich verheerend. 23 Punkte oder 61 Prozent beim Insassenschutz sind schlichtweg schlecht, fünf Punkte oder 38 Prozent bei den Assistenzsystemen nicht zeitgemäß. Wie es deutlich besser geht, zeigte unter anderem der neue Skoda Fabia. Der kleine Tscheche erreicht in keiner Kategorie Top-Werte, aber überall ein hohes Niveau und leistet sich kaum Schwächen.Details zu den Ergebnissen jedes getesteten Fahrzeugs sehen Sie in der Bildergalerie.