Fahrbericht Citroën C3 Picasso
Picasso mit Pep

Kunst vom Fließband: Auf Xsara und C4 folgt der Citroën C3 Picasso. Ein Meisterwerk? AUTO BILD war mit dem pfiffigen Minivan aus Frankreich schon unterwegs.
- Uli Holzwarth
Schluss mit rustikalem Handwerker-Image, das uns kleine Vans wie den Berlingo bisher vermieste. Der C3 Picasso setzt auf fröhliches Two-Box-Design. Und kehrt zurück zur vernünftigen Vier-Meter-Marke, die Kangoo & Co längst überschritten haben. Die Franzosen bieten dank geteilter und um 15 Zentimeter verschiebbarer Rückbank ordentliche, aber nicht üppige Platzverhältnisse. Die Sitze passen, wenngleich sie schwach konturiert sind und kurz ausfallen. Große stoßen beim Sitzverstellen schon mal an die Grenzen. Anders der Kofferraum, der sich mit zwei Handgriffen von 385 Liter zum Umzugsabteil für 1506 Liter wandelt. Und wer die Beifahrersitzlehne flach legt (Serie!), kann auch 2,41-Meter-Möbel transportieren.
Mit dem stärksten Benziner bringt der C3 Picasso sogar Fahrspaß

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Uli Holzwarth Der C3 Picasso bietet Gebrauchskunst für den Alltag. Nicht perfekt, aber praktisch – und nett anzusehen.
Technische Daten Citroën C3 VTi 120 Picasso Vierzylinder, vorn quer • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 1598 cm³ • Leistung 88 kW (120 PS) bei 5660/min • max. Drehmoment 160 Nm bei 4250/min • Vorderradantrieb • Fünfganggetriebe • 0–100 km/h 11,7 s • Tankinhalt 50 l • EU-Mix 6,9 l Super/100 km • CO2 159 g/km • Spitze 188 km/h • Preis ab 18.000 Euro.
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