Gefällt uns

  • Günstiger Einstiegspreis
  • Gute Reichweite für dieses Preissegment
  • Komfortables Fahrverhalten

Gefällt uns nicht

  • Viel Plastik auf den Armaturen
  • Trotz Größenvorteil nur wenig mehr Ladevolumen als im Dacia Spring

Der ë-C3 geht auf Kundenfang bei Dacia. Mit attraktiven Preisen und einer im Vergleich deutlich höheren Reichweite will der Citroën dem Spring die Käufer abwerben.

21. September 2024

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Citroen ë-C3
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Citroen e-C3
Preis
Citroen ë-C3
Design
Citroen ë-C3
Antrieb
Citroen ë-C3
Ausstattung
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Citroen ë-C3
Vorstellung

Neuer ë-C3 soll Elektro-Einstieg erleichtern

Elektromobilität soll erschwinglicher werden, zumindest predigen das die Hersteller und zeigen wilde Konzepte, die als Serienauto frühestens 2025 oder später zu erwarten sind. Citroën ist da schneller, bringt den neuen ë-C3 als erschwinglichen Einstieg in die E-Mobilität.

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Citroen e-C3
Preis

C3 zum Kampfpreis (Update!)

Den C3 preist Citroën sehr günstig ein. Die Version mit Verbrennungsmotor gibt es bereits ab 14.990 Euro in der Basis-Ausstattung "You". Als Elektroauto ë-C3 starten die Preise bei 23.300 Euro. Das Top-Modell "Max" gibt es erst ab 27.800 Euro, doch diese preisliche Lücke haben die Franzosen nun im Nachgang geschlossen. Für 25.500 Euro ist nun der ë-C3 "You mit Plus-Paket" konfigurierbar.
2025 soll ein noch günstigeres Einstiegsmodell des ë-C3 kommen. Es soll etwa 200 Kilometer Reichweite bieten und 19.990 Euro kosten. Klingt so, als würde Elektromobilität endlich erschwinglich werden.

Die Preise auf einen Blick:

Die Preise auf einen Blick:
Benziner:
PureTech 100
ab 14.990 Euro
ab 17.500 Euro
ab 19.200 Euro
Elektro:
Elektromotor 113
ab 23.300 Euro
ab 25.500 Euro
ab 27.800 Euro
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Citroen ë-C3
Design

Zweifarblackierung wie bei der Ente

Optisch lehnt sich der kompakte Stromer etwas an die doch sehr futuristische Studie Oli an, nur ist besonders die Fahrgastzelle etwas klassischer angelegt. Allerdings mit vielen Kanten und Ecken. Logisch: Die bei der Studie vertikale Frontscheibe hat's nicht in Serie geschafft. Die Scheinwerfer beinhalten eine blockartige Leuchtengrafik aus drei Elementen, C-förmig angeordnet und in LED gehalten.
Citroën ë-C3
Erinnert an die erste Ente: die Lackierung in "Monte Carlo Blue".
Bild: Stellantis
Der Kühlergrill ist – typisch E-Auto eben – nur angedeutet und imitiert das Logo im Inlay. Dieses Detail zieht sich durch das gesamte Design, ist auch an den Radhäusern, dem unteren Lufteinlass vorne und im Heck zu finden. Dazu ist auf Wunsch eine Zweifarblackierung erhältlich.
Besonderes Detail: Das Pressefahrzeug stand in der Lackierung "Monte Carlo Blue" da. Kenner werden sich schnell an die erste Ente erinnern, sie trug die gleiche Farbe. Insgesamt gibt's zwei Ausstattungslinien "You" und "Max".
Die Abmessungen auf einen Blick:
  • Länge: 4015 mm
  • Breite: 1813 mm
  • Höhe (ohne Dachreling): 1577 mm
  • Kofferraumvolumen: 310/948 l

Bildergalerie

Citroen ë-C3
Citroen ë-C3
Citroen ë-C3
Kamera
Citroën ë-C3 Vorstellung
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Citroen ë-C3
Antrieb

Über 320 Kilometer Reichweite

Unter der Haube des ë-C3 arbeitet ein 113 PS starker E-Motor, der die Vorderräder antreibt. Fast doppelt so viel Leistung wie der kaum günstigere Dacia Spring. Die Sprintzeit auf Landstraßentempo ist dennoch nicht berauschend, rund elf Sekunden geben die Franzosen an. Schluss ist aus Effizienzgründen bereits bei 135 km/h.
Beim Akku hat Citroën dem ë-C3 insgesamt 44 kWh gegönnt, was nach WLTP eine Reichweite von bis zu 326 Kilometern ergeben soll. Immerhin gut 100 Kilometer mehr als beim Kosten-Gegner aus Rumänien. Selbst in der vollausgestatteten Variante sind immer noch 321 Kilometer drin, zumindest unter Idealbedingungen. Dank 100-kW-Schnellladetechnik soll der Akku in 26 Minuten von 20 auf 80 Prozent geladen werden können. (So laden Sie ihr E-Auto am besten auf.)

C3 kommt auch ohne ë

Für die Vertreter der alten Welt bietet Citroën auch eine Verbrenner-Variante an. Angetrieben wird der C3 von einem 101 PS starken Benziner, geschaltet wird per Hand über sechs Gänge. Später soll noch eine weitere Variante mit Hybridantrieb folgen, genauere Informationen gibt Citroën aktuell aber nicht bekannt.

Die technischen Daten auf einen Blick:

Die technischen Daten auf einen Blick:
Motor
1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner
Elektro
Leistung
101 PS (74 kW)
113 PS (83 kW)
max. Drehmoment
205 Nm
125 Nm
Antrieb
Front
Front
0–100 km/h
10,6 s
11 s
Höchstgeschwindigkeit
183 km/h
132 km/h
Batteriekapazität
44 kWh
elektrische Reichweite*
321–326 km
Verbrauch*
5,6 l/100 km
17,1–17,4 kWh/100 km
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Ausstattung

Futuristisch und trotzdem gemütlich

Beim Blick in den Innenraum erinnert nichts mehr an den Vorgänger, oder gar die Ente. Alles wirkt sehr futuristisch, ist linear angeordnet und in einigen Bereichen mit Stoff bezogen, um ein heimeliges Gefühl zu erzeugen. Auch die höhere Sitzposition dürfte einigen Kunden gefallen, genauso wie die sehr bequemen Sitze, auf die die Franzosen so stolz sind. Unterhalb der Frontscheibe finden wir, der vorangegangenen Studie nicht unähnlich, eine dunkel gehaltene Leiste, die das Head-up-Display beherbergt.
Citroën ë-C3
Manko im Innenraum: das viele Hartplastik.
Bild: Stellantis
Klassischen Cockpit-Anzeigen gibt's beim ë-C3 nicht mehr. Nur das viele Hartplastik bleibt ein Manko im Innenraum. Besonders in Sachen Infotainment werden die Ausstattungsvarianten zu unterscheiden sein.

Der kleine Citroën ist gut vernetzt

Standard ist das Feature "My Citroën Play with Smartphone Station", hier gibt's eine Vorrichtung für das Smartphone, das via NFC mit dem Fahrzeug verbunden wird und als Bedieneinheit des Fahrzeugs dient. Optional für die Grundausstattung gibt's einen 10,25-Zoll-Infotainmentbildschirm und Smartphone-Anbindung mit Apple CarPlay und Android Auto. Wer es kabellos haben möchte, muss aber auf die höhere Ausstattung ausweichen.

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Bild: AUTO BILD
In der Topausstattung gibt's zusätzlich erweiterte Funktionen und Shortcuts zu wichtigen Apps wie Navi, Radio und Co. Neben dem Infotainment warten auf den Fahrer auch eine Reihe an Sicherheitsfeatures wie Notbrems- und Spurhalteassistent, Parksensoren und Rückfahrkamera.
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Citroen e-C3
Test

Fahren: Der ë-C3 schwimmt flott mit

Bei der ersten Fahrt mit dem ë-C3 wirkt das Elektroauto trotz auf dem Papier mickriger 125 Nm und 113 PS nicht lethargisch – und die Werksangabe von elf Sekunden für den Standardsprint glaubhaft. So reißt der Kleine keine Bäume aus, flottes Mitschwimmen ist aber allemal drin.
Zur Software, den Assistenzsystemen, dem Stromverbrauch auf der Testfahrt oder der Verarbeitung können wir uns indessen noch kein Urteil erlauben – die Testfahrzeuge waren Prototypen. Funktionen wie eine Verbrauchsanzeige oder die Verkehrszeichenerkennung sind noch nicht verfügbar.
Citroën ë-C3
Wer den Topspeed von 132 km/h öfter ausnutzt, dürfte die angegebenen 320 Kilometer WLTP-Reichweite deutlich unterbieten.
Bild: Stellantis
Was schon da ist, überzeugt aber. Das gilt für das flott reagierende 10,25-Zoll-Infotainment samt kabellosem Apple CarPlay und Android Auto sowie das moderate Geräuschniveau im Innenraum.
Jeder C3 fährt mit dem "Advanced-Comfort"-Fahrwerk vor – eine Citroën-Erfindung, die auf hydraulische, statt mechanische Anschläge im Stoßdämpfer setzt. Ergebnis: Viel Karosseriebewegung, aber auch souveräne Ausbügelung selbst kantigster Gullideckel. Den Komfort-Faktor begünstigt auch die leichtgängige, nicht zu direkt abgestimmte Servolenkung, das Bremsgefühl geht in Ordnung. Fahrmodi gibt es nicht, lediglich den C-Modus, der die Rekuperation für besseres Gleiten reduziert.

Fahren: Der Benziner hat leichtes Spiel

Den Benziner ist AUTO BILD ebenfalls gefahren. 101 PS und 205 Newtonmeter haben mit der rund 1,2 Tonnen schweren Verbrenner-Version leichtes Spiel, der Dreizylinder-Turbo mit 1,2 Liter Hubraum gibt sich ordentlich gedämmt und frei von lästigen Dröhnfrequenzen.
Wer viel auf der Autobahn unterwegs ist, dürfte die rund 50 km/h mehr Topspeed (183 km/h) gegenüber dem ë-C3 zu schätzen wissen. Dank sechstem Gang bleiben die Drehzahlen auch bei höheren Tempi moderat. Wie durstig sich der C3 dabei zeigt, werden wir im ausführlichen Test klären.
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Der neue ë-C3 bietet eine Menge Auto für relativ wenig Geld. Der direkte Vergleich zu seinem Preis-Konkurrenten Dacia Spring ist zwar etwas unfair, weil sie verschiedene Segmente bedienen – Citroën beweist aber, dass es möglich ist, auch größere E-Autos zum kleinen Preis zu verkaufen.
Die Reisen zur Präsentation und der Fahrveranstaltung wurden unterstützt von Citroën. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.