Fahrbericht Renault Kangoo
Der Kasten geht in die Verlängerung

Der neue Renault Kangoo ist da – AUTO BILD ist ihn gefahren. Weiterhin zu haben: der "alte" Kangoo Campus, für 11.450 Euro ein echtes Schnäppchen.
- Joachim Staat
Der Kangoo war der Kastenwagen mit dem eingebauten Augenzwinkern. Kompakt, günstig und seit 1998 rund 2,2 Millionen Mal gebaut. Jetzt erscheint der Nachfolger, der mit dem Original nur noch den Namen gemeinsam hat. AUTO BILD hat den Renault exklusiv schon gefahren. Der neue Kangoo ist 18 Zentimeter länger als der Vorgänger und 16 breiter. Unterm Blech steckt die Technik des kompakten Scénic, womit der französische Transporter eine halbe Klasse nach oben aufsteigt. Immerhin haben die zuletzt arg nüchternen Renault-Designer dem Kasten noch einige bekannte Kangoo-Reize mit gegeben: die knubbelige Nase etwa, den Kinderblick oder das markante Buckeldach. Darunter gibt es trotz des Wachstums nicht mehr Kofferraum: 660 bis 2688 Liter fasst das Kastenheck. Allerdings ist das Ladedeck leichter zu nutzen. Die Rückbank lässt sich mit einem Handgriff umlegen, eine neue Gepäckabdeckung trägt bis zu 50 Kilo. Mehr Platz genießen dafür die Passagiere, weil der Kangoo drinnen bis zu elf Zentimeter breiter geworden ist. Das Interieur mit reichlich verwendetem Plastik wirkt wohnlicher, lässt aber weiter den Rotstift spüren.
ESP erst ab 86 PS und nur als Option erhältlich

Bild: Angelika Emmerling
Service-Links