Fahrbericht Lexus LF-A
Der Super-Ferrari von Toyota

Der Lexus LF-A soll nicht nur den Nissan GT-R verblasen, sondern auch Europas Sportwagen das Fürchten lehren. Mittel zum Zweck: 4,8-Liter-V10, 550 PS und 320 km/h Spitze. Erster Ausritt mit dem Supersportler.
- Georg Kacher
Das Projekt ist Chefsache. Toyoda-san höchstpersönlich hat es abgesegnet, saß beim 24-Stunden-Rennen am Steuer des neuen Supersportwagens im Serientrimm. Der soll nicht nur den lästigen Nissan GT-R verblasen, sondern auch Europas Seriensportwagen-Establishment. Unter 7:30 Minuten am Ring gelten als verbrieft, 320 km/h Spitze werden hinter vorgehaltener Hand geflüstert, von null auf 100 km/h in vier Sekunden haben wir selbst gestoppt – trotz reduzierten Drehzahllimits (von 9500 auf 8000 Touren). Sein 4,8 Liter großer V10 pulverisiert jede Lärmschutzverordnung, knapp 550 PS stanzen bei Vollgas tiefe Kuhlen in die roten Backen, das Fahrwerk hämmert die Trennfugen einzeln ins Kreuz, die Brembos wuchten bei voller Verzögerung den Körper mit gefühlten 4g in die Gurte. Das sequenzielle Getriebe peitscht die Gänge im Zeitraffer durch die Schaltgasse, das Torsen-Differenzial kämpft Zahn um Zahn mit wuchtigen 550 Nm. In drei Monaten, wenn Lexus die Straßenversion des LF-A enthüllt, werden wir von duftend-weichen Lederbezügen schwärmen, vom tollen Soundsystem und von der perfekten Klimaautomatik.
Die Serienversion wird auf der IAA 2009 enthüllt

Bild: Werk
Service-Links