Fahrradreiniger im Test
Glanzleistung: Mit diesen Fahrradreinigern verliert Schmutz jeden Halt
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Fahrradreiniger halten Rahmen, Kette und Komponenten sauber und schützen so vor Verschleiß. Sie entfernen Schmutz, Öl und Bremsstaub effektiv und schonend. AUTO BILD hat verschiedene Produkte getestet und zeigt die besten Reiniger!
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Ein sauberes Fahrrad fährt nicht nur besser, es hält auch länger. Fahrradreiniger entfernen Schmutz, Ölreste und Bremsstaub zuverlässig und schonend, sodass Rahmen und Komponenten optimal geschützt werden. Im Test hat AUTO BILD hat 2020 verschiedene Produkte geprüft und zeigt, welche Reiniger besonders effektiv und materialschonend sind, damit das Bike für jede Tour bereit bleibt.
Das Wichtigste in Kürze
- Sauberkeit: Fahrradreiniger beseitigen zuverlässig Schmutz, Ölreste und Bremsstaub von Rahmen, Kette und anderen Komponenten, sodass das Rad stets sauber ist und gepflegt aussieht.
- Schutz: Sie wirken schonend auf alle Materialien und verhindern so vorzeitigen Verschleiß. Dadurch lässt sich die Lebensdauer des Fahrrads und der Komponenten erheblich verlängert.
- Pflegeleicht: Mit den richtigen Reinigungsprodukten bleibt das Fahrrad funktionstüchtig, wartungsarm und behält lange seine optische Qualität.
Sonax, eigentlich ein Spezialist für Autopflege, hat sein Know-how auf den Fahrradbereich übertragen. Mit Erfolg, am Zweirad findet das Unternehmen aus Bayern die beste Mischung aus Wirksamkeit und Materialverträglichkeit. Der nach Pfirsich riechende Schaum entfernt nach fünf bis zehn Minuten fetthaltigen und trockenen Schmutz von allen Oberflächen, ohne diese zu schädigen. Auch der Sprühkopf ist hervorragend konstruiert. Im Test erreichte der Sonax Bike Reiniger to go 24 von 25 Punkten und damit die Note 1,0 (sehr gut).
Der White Lightning Wash & Shine soll nicht nur Dreck entfernen, sondern anschließend das Rad polieren. Positiv aufgefallen ist zunächst die Handhabung mit dem angenehmen Sprühkopf. Obwohl die Verpackung alle notwendigen Informationen enthält, ist es aufgrund des veralteten Warnhinweises (oranges Symbol "reizend") dennoch Zeit für ein Redesign. Da Wash & Shine in allen Prüfkategorien auf gutem Niveau punktet, eine Empfehlung für preisbewusste Radfahrer. Im Test erreichte der Sonax Bike Reiniger to go 19 von 25 Punkten und damit die Note 1,6 (gut).
Den Vergleichstest haben wir in Kooperation mit dem Reinigungsmittelhersteller Sonax in dessen Prüflabor durchgeführt. An zwei Testtagen haben wir nicht nur untersucht, in welchem Verhältnis Wirkung und Verträglichkeit zueinander stehen, sondern auch, wie gut sich das gesamte Produkt – Flüssigkeit, Flasche und Sprühkopf – in der Praxis schlägt.
Fahrradreiniger im Test (2020)
Wie gut sind diese Reiniger?
Reinigungsleistung: Wie gut das jeweilige Mittel Schmutz entfernt, steht an erster Stelle. Dafür haben wir die Fahrradreiniger auf zwei Testoberflächen, eine mit fettigem, öligem Schmutz und eine mit staubigem Schmutz, aufgetragen. Kurios: Für die Art der Verdreckung gibt es vom Verband der Reinigungsmittelhersteller Norm-Schmutz, getestet haben wir mit T-41 und T-30. So ist die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse gewährleistet. Nach fünf Minuten Einwirkzeit haben wir den Schmutz mit einem Wasserstrahl von der Oberfläche gespült und das Ergebnis optisch bewertet.
Materialverträglichkeit: Die beste Reinigungsleistung nützt dem Anwender nichts, wenn die Chemikalie ihre eigenen Spuren hinterlässt. Deswegen haben wir überprüft, welche Rückstände auf verschiedenen Oberflächen entstehen, wenn man das Mittel nicht abspült: Aluminiumrahmen, Carbonrahmen, Kunststoff (ein Kettenschutzblech) und Reifengummi. Die Einwirkzeit betrug 20 Stunden. Außerdem haben wir mit Teststreifen aus Aluminium und Eisen einen Korrosionstest durchgeführt und diese 20 Stunden in die Reinigungsflüssigkeiten getaucht. Zu beachten ist, dass alle Hersteller empfehlen, ihre Flüssigkeit nach der Wirkung gründlich abzuspülen. Dennoch kann es in der Praxis vorkommen, dass kleine Rückstände an Rahmen und Komponenten verbleiben.
Handhabung: Bei der Praxistauglichkeit offenbarten sich deutliche Unterschiede im Testfeld und die verschiedenen Herangehensweisen der Hersteller: Einige Flaschen lagen sehr gut in der Hand, andere waren nach kurzer Anwendungszeit schon recht unangenehm. Besonders auf die Qualität des Sprühkopfes kommt es an: Bei manchen lässt sich das Sprühbild einstellen, einige geben ihre Flüssigkeit zu sparsam ab, andere wiederum verteilen viel Mittel neben dem Ziel. Getestet haben wir auch, ob die Sprühköpfe dicht sind, wenn man sie kopfüber hält, das schafften in unserem Vergleich nur sieben von zwölf Produkten.
Die Preise der zwölf Produkte liegen recht dicht beieinander – alle kosten zwischen zehn und zwanzig Euro. Allerdings variieren die Inhalte zwischen 400 Milliliter und einem Liter, sodass sich beim Preis pro Liter schon etwas größere Unterschiede ergeben. Die Reiniger sind alle biologisch abbaubar – so sieht es der Gesetzgeber vor. Da beim Putzvorgang allerdings auch Öle gelöst werden, sollte man dazu am besten eine Selbstbedienungs-Autowaschbox aufsuchen. In der Bildergalerie haben wir die erreichten Punktzahlen im Detail zusammengestellt.
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