Noch ist der aktuelle Fiat 500 Abarth nicht in Rente. Lange dürfte er es aber nicht mehr machen, schließlich ist der vollelektrische Nachfolger des normalen 500 bereits angelaufen. Damit wird auch der Nachfolger der knalligen Abarth-Versionen elektrisch, wie Fiat-Boss Olivier François bestätigt hat. Nähere Details gibt es noch nicht. AUTO BILD zeigt mit einer Illustration schon jetzt, wie der erste vollelektrische Abarth aussehen könnte!

Fiat 500 Abarth auch als Viertürer möglich

Auf dem 500e aufbauend, trägt auch der Abarth dessen zweigeteiltes Tagfahrlicht und die prägnante umlaufende Sicke. Als Unterscheidungsmerkmale dürften wie gehabt breit ausgestellte Kotflügel sowie sportlichere Schürzen und Schweller mit Aufsätzen zum Einsatz kommen. Neben den typischen Abarth-Logos samt Dekors haben wir dem Kleinen in der Illustration einige Carbon-Zierteile an Spiegel und Stoßstangen verpasst. Größere, sportliche Felgen und eine zünftige Tieferlegung sind natürlich Ehrensache. Neben Coupé und Cabrio könnte auch der neue 3+1 eine Abarth-Version bekommen.
Abarth Fiat 500
Nur echt mit breiten Backen und sportlichen Schürzen: Carbon und Zweifarb-Lackierung könnte es für den 500e Abarth gegen Aufpreis geben.

118 PS starker Fiat 500e als Leistungsbasis?

Es wäre denkbar, dass es leistungstechnisch bei den maximalen 118 PS des 500e bleibt – und Fiat stattdessen bei Reifen, Fahrwerk, Bremsen und Gesamtabstimmung kräftig Hand anlegt. Das wird auch bei den sportlichen Stellantis-Geschwistern Vauxhall Corsa-e VXR, Opel Corsa-e OPC, Opel Mokka-e OPC und möglicherweise auch beim Peugeot 208 PSE der Fall sein. Vielleicht legt Abarth aber auch ein paar PS nach, schließlich beginnt bereits der aktuelle Verbrenner-Abarth bei 145 PS. Dann dürften allerdings die 320 Kilometer Reichweite der 42-kWh-Batterie sinken. Ebenfalls denkbar wäre eine Art elektrischer Sportsound wie im neuen Audi e-tron GT. Immerhin sind die Abarth-Benziner für ihren rotzigen Klang bekannt.

Elektro-Abarth dürfte knapp unter 40.000 Euro starten

Wann ein 500e Abarth Realität wird, ist unklar. Realistisch wäre aber ein Marktstart in der zweiten Jahreshälfte 2022, vielleicht wieder unter dem Namen Abarth 595. Der Einstiegs-500e kostet zurzeit mindestens 23.560 Euro, die Topversion "La Prima" liegt allerdings schon bei 34.900 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 10.873 Euro). Da dürfte Abarth noch mal drauflegen und den kleinen Elektro-Sportler zu Preisen ab knapp unter 40.000 Euro anbieten. Ein wenig Linderung bringen dann immerhin die 9000 Euro Umweltprämie. (Gebrauchte Abarth 500 mit Garantie gibt es im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt!)