Fiat 500X: Kaufberatung
Gesucht: Der beste Fiat 500X

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Mit dem 500X umfasst die Fiat-500er-Familie auch einen kompakten SUV-Ableger mit Allradoption. Lesen Sie hier unsere Empfehlungen.
Hand aufs Herz! Hätten Sie 2007 geahnt, dass der Winzling Fiat 500 einmal Keimzelle einer ganzen Modellfamilie werden würde? Sicherlich nicht, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn: Inzwischen umfasst die 500er-Baureihe neben dem kultigen Dreitürer und seiner Cabrioversion 500C die Varianten 500L, 500L Trekking und 500L Living sowie seit Februar 2015 den kompakten fünftürigen Crossover 500X. Während Fiat beim Minivanartigen 500L, dem ersten Versuch den 500 wachsen zu lassen, in punkto Charme und Emotionen nicht unbedingt das glücklichste Händchen bewiesen hat, sieht das bei Versuch Nummer zwei ganz anders aus. So orientiert sich der immerhin 4,25 Meter lange und 1,80 Meter breite 500X weitaus stärker am Design des Original-500 und zeigt eindrucksvoll, dass dessen schnuckliger und knuffiger Retro-Look auch zwei Nummern größer funktionieren kann. Mit großen Kulleraugen und Schnurrbart fröhlich und freundlich in die Welt blickend, setzt der in natura deutlich größer als auf Fotos wirkende 500 X wie sein kleiner Bruder aufs Kindchenschema und weckt damit im gleichen Maße Mutterinstinkte. Ein insbesondere für die Damenwelt verlockender Kaufanreiz.
Überblick: Alle News und Tests zum Fiat 500X
Unter der rundlichen Hülle geht's luftig und großzügig zu

Im Fond sitzt man sogar bei weit nach hinten geschobenen Vordersitzen überraschend bequem.
Bild: Ronald Sassen
Pop Star und Cross sind die Ausstattungen der Vernunft

Attraktives Cockpit mit problemloser Bedienung und Blende in Wagenfarbe als Blickfang. Bei den Cross-Varianten ist sie allerdings immer Mattgrau.
Bild: Ronald Sassen

Das Top-Navi-Radio mit 6,5-Zoll-Bildschirm, 3DNavigation und DAB kostet für Pop Star und Cross
1190 Euro, für Lounge und Cross Plus 690 Euro
1190 Euro, für Lounge und Cross Plus 690 Euro
Bild: Ronald Sassen
Ein Allroundtalent: der sparsame 1,6-Liter-Diesel mit 120 PS
Sowohl für Pop Star als auch Lounge erhältlich: der 140 PS starke 1,4-Liter-Turbobenziner. Ein leiser, feiner und lebhafter Kraftzwerg, der quietschfidel loslegt und optional (1700 Euro) auch mit überzeugendem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe angeboten wird. Oder der 1,6-Liter-Turbodiesel mit 120 PS und 320 Nm Drehmoment. Ein ruhiger, geschmeidiger und drehfreudiger Wegbegleiter, der kräftig durchzieht, bei Bedarf beherzt zubeißt und sich noch dazu ausgesprochen sparsam zeigt. Beide Triebwerke, die übrigens unsere Motorenempfehlungen darstellen, sind auch als Cross-Variante, sprich im maskulinerem Offroad-Look, zu haben. Optisches Erkennungszeichen: dunkel satinierte Exterieurdetails, Dachreling sowie spezifische Raddesigns und Stoßfänger in Offroad-Optik. Aufpreis inklusive der wie ein Sperrdifferenzial wirkenden elektronischen Traktionskontrolle: exakt 1000 Euro, wobei die angebotenen Niveaus Cross und Cross Plus ausstattungstechnisch weitestgehend den Varianten Pop Star und Lounge entsprechen.
Wer Allrad möchte, landet beim Cross

4x4-Antrieb: Im Standardbetrieb ist die Kardanwelle vom Getriebe abgekoppelt. Der Kraftschluss zur Hinterachse erfolgt nur bei Bedarf.
Bild: Ronald Sassen
Innovativ und bei allen Ausstattungsvarianten bis auf Pop Serie ist der sogenannte Mood Selector. Der zwischen den Sitzen platzierte Drehregler ermöglicht über drei Fahrmodi (Auto, Sport sowie Allwetter beziehungsweise Traction beim Cross) die Abstimmung von Motor, Lenkung, Bremsen und Arbeitsweise des Automatikgetriebes – je nach persönlichem Gusto oder Straßenverhältnissen und deutlich spürbar. Ebenfalls schnell Gefallen findet man an der leichtgängigen und direkten Lenkung sowie dem agilen und lebhaften Fahrverhalten. Die Kombination aus beidem garantiert ein hohes Maß an Fahrspaß. Speziell auf engen, kurvenreichen Landstraßen kann man den 500X salopp formuliert richtig fliegen lassen. Erfreulich dabei: Trotz tendenziell straffer Fahrwerksabstimmung bleiben den Insassen komfortseitig unzumutbare Härten erspart. Und dass sich die meisten Versionen des 500X mit Smartphones verstehen, ist eigentlich selbstverständlich.
Weitere Infos zum Fiat 500X und seinen wichtigsten Konkurrenten finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.
Fazit
Der knuffige und agile 500 X ist sicherlich eine der auffälligsten und sympathischsten Erscheinungen im Lager der Kompakt-SUV. Der City-Look steht dem Italiener dabei eindeutig besser als der Offroad-Look. Der nur mit den Topmotoren erhältliche Allradantrieb ist eigentlich unnötig. Motorenseitig die Idealbesetzung stellt der 1,6-Liter-Diesel dar. Am meisten überraschen die hohe Qualitätsanmutung und Solidität, mit denen das ganze Auto gemacht ist.
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