Fisker auf der NAIAS 2009
Hybrid trifft Cabrio

Pünktlich zur Auto Show in Detroit hat Henrik Fisker das bildschöne Serienmodell des Karma fertig – und die Studie des passenden Hybrid-Cabrios mit Klappdach. 2011 soll es kommen.
- Jochen Knecht
Kompromisse mag Henrik Fisker nicht. Das wird schnell klar, wenn man sich die Unterlagen zum Serienmodell des Karma durchsieht. Praktisch jedes technische Detail, jeder Knick der Karosserie entspricht der Karma-Studie, mit der Fisker auf der NAIAS 2008 für Aufsehen sorgte. Ende 2009 sollen die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden. Bis 2010, so Fisker, sei die Sportlimousine bereits ausverkauft. Das wundert nicht. Schließlich passt nicht nur das Design, sondern auch der Preis. 87.900 Dollar kostet der Karma in den USA – umgerechnet sind das rund 66.000 Euro (Stand Januar 2009). Geld, das der eine oder andere Premium-Kunde aus der Portokasse zahlt. Zumal er sich im Gegenzug ein extrem exklusives Stück "grüne" Technologie vor die Garage stellen kann.
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Bild: Hersteller
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Bild: Bernd Hanselmann
Zweiter Star auf dem Fisker-Stand in Detroit ist die Cabrio-Studie Karma S, wobei das S für Sunset steht. Der S nutzt den technischen Unterbau des Karma (408 PS, 200 km/h), bietet darüber hinaus aber ein Metall-Klappdach, das bei Nichtgebrauch im Heck verschwindet. Trotz aufwändigem Dach und acht Zentimeter weniger Radstand sei der Karma S ein vollwertiger Viersitzer, verspricht Fisker. Von der Bildfläche verschwinden wird der Karma S nach der Messe in Detroit nur für kurze Zeit: Spätestens 2011 soll das edle Hybrid-Cabrio als Serienmodell wieder auftauchen.
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