SUVs boomen wie verrückt und Ford schwimmt voll auf der Welle mit. Mit dem EcoSport und dem Kuga haben die Kölner bereits zwei SUVs im Köcher, jetzt folgt mit der Studie Edge Concept in Barcelona ein Ausblick auf ein großes SUV. In den USA rollt der Edge bereits seit 2006 mit großem Erfolg, er wird dort bereits in der zweiten Generation verkauft. Für Europa kommt der 4,72 Meter lange Edge leicht verändert: Zwar bleibt dem "Ami" der riesige Chromgrill erhalten, die vorher zierliche C-Säule wird aber breiter. Die Heckleuchten erinnern an den kleinen Bruder Kuga. Obwohl das Concept Car mit Unterfahrschutz vorn wie hinten bestückt wird, ist es kein echter Offroader, sondern eher ein stylischer Familienfreund.

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Ford Edge
Die Heckleuchten erinnern an den kleinen Bruder Ford Kuga.
Bild: Werk
Das schicke Kleid soll auch dabei helfen, sich im Premiumsegment zu etablieren und gegen Konkurrenten wie den VW Touareg oder den Volvo XC90 anzutreten. Dafür packt Ford alles in den Edge, was derzeit an Helfern und Schnickschnack möglich ist. Hier will Ford vor allem mit einer üppigen Technik-Ausstattung gegen die europäische SUV-Konkurrenz punkten: vollautomatischer Einpark-Assistent, Pre-Collision-Assistent, adaptives Lenksystem oder das sprachgesteuerte Multimedia-Connectivitysystem Ford SYNC sind nur einige Beispiele für die geplante Serienausstattung. Gesteuert werden die Funktionen über einen zehn Zoll großen Touchscreen-Monitor.

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Auch alle anderen aktuellen Ford-Assistenzssysteme (Totwinkelwarner, Kollisionswarner, adaptive Geschwindigkeitsregelung), Berganfahrhilfe und Vorhang-Airbags sind an Bord. Als Motoren dienen die EcoBoost-Aggregate (1,6- und 2,0-Liter) und die bekannten TDCi-Diesel. Ein variabler Kühllufteinlass passt die Luftzufuhr für den Motor der aktuellen Belastungssituation an. Innen ist ein zehn Zoll großes Touchscreen-Display verbaut. Das sprachgesteuerte Multimedia-Konnektivitätssystem Ford SYNC ist natürlich auch Teil der Ausstattung. Nicht nur modern, sondern auch edel soll der Edge ausfallen: Der obere Bereich des Instrumententrägers sowie die Mittelkonsole und die Türinnenverkleidungen werden in der Studie von schwarzem Nubuk-Leder mit handgefertigten Nähten verziert, Teile des Innenraums sind farbig illuminiert. Interessant wird auch die Preisfrage: In den USA gibt es den Edge für günstige 27.000 Dollar (rund 20.000 Euro). In Deutschland wird das große Ford-SUV sicher mindestens 10.000 Euro teurer. Wann der Edge nach Europa kommt, ist nach wie vor unklar. Wir rechnen mit Ende 2014 oder Anfang 2015.