Ford Focus RS im Test: erste Mitfahrt
Dieser Ford qualmt auf Knopfdruck

Ford hat uns eine Runde im neuen Focus RS mitgenommen. Dank 350 PS und Allradantrieb dampft der RS schnell wie nie.
Wir sagen es mal so: Man braucht sie nicht, sie ist nichts für Anfänger, und ohne sie wäre der Ford Focus RS sogar noch schneller – die Driftfunktion. Trotzdem dürfte genau dieser Modus entscheidender Kaufgrund für einige Benzinultras werden. Auf Tastendruck schlittert der Kompakte, in eine blaue Rauchwolke gehüllt, über den Asphalt – gegenüber so viel Qualm am Gummi verblasst sogar Show-Drifter Ken Block.
Mit viel Kraft und Allrad wird der Focus zum ernsthaften Sportler

Driften ist nicht alles: Der variable Allradantrieb verzahnt den Focus RS auf Wunsch fest mit der Straße.
Bild: Martin Meiners
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Leider fällt die Sitzposition zu hoch aus, dem etwas mickrigen Schaltblitz fehlt optische Durchsetzungskraft, die Schaltwege hätten kürzer ausfallen müssen. Da tröstet, dass der RS "nur" 39.000 Euro kostet. Zum Vergleich: Ein Mercedes A 45 AMG ist rund 12.000 Euro teurer. Und der hat dann keine so spektakuläre Driftfunktion.
Technische Daten Ford Focus RS • Motor: Vierzylinder, Turbo, vorn quer, DOHC, Zahnriemen • Hubraum: 2261 cm³ • Leistung: 257 kW (350 PS) bei 6000/min • max. Drehmoment: 440 Nm bei 2000/min • Vmax: 266 km/h • 0–100 km/h 4,7 s • Antrieb: Allradantrieb, Sechsgang manuell • Tankinhalt: 62 l • L/B/H: 4390/1858–2010/1470 mm • Kofferraum: 260–1045 l • Leergewicht (EU): 1529 kg • EU-Mix: 7,7 l Super plus/100 km • Abgas CO2: 175 g/km • Preis ab 39.000 Euro.
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