Ford Grand C-Max/Kia Carens: Test
Wie gut ist der Kia Carens?

Kia zielt mit dem Carens auf Familien: Im Van gibt es Platz für sieben, dazu sieben Jahre Garantie. Konkurrenz kommt von Ford mit dem Grand C-Max.
Bis zu sieben Sitze auf kompakten 4,52 Meter Länge, variabler Innenraum, unter der Haube ein genügsamer Diesel – das klingt verdächtig nach VW Touran. Doch abwarten. So geht es weiter: schnittiges Design, günstige Preise und sieben Jahre Garantie? VW ist raus! Ab jetzt kann nur noch Kia im Spiel sein. Die bringen ihre – sagen wir es doch mal ganz deutlich – sensationell kundenfreundliche Masche nun auch in die Familienklasse.
Überblick: Alle News und Tests zum Kia Carens
Video: Kia Carens
Was kann der Preisbrecher?
Überblick: Alle News und Tests zum Ford Grand C-Max

Vorteil Ford: Der Zweiliter-Diesel bringt den Grand C-Max leichtfüßig in Fahrt, der Van rollt leise ab.
Bild: Angelika Emmerling
Die Federung des Kia arbeitet ebenfalls grundsätzlich komfortabel, allerdings rumpeln seine harten 17-Zoll-Reifen steifbeinig über kurze Unebenheiten. Gut: Auf allen Plätzen sitzt man bequem, die Vordersitze stützen gut, selbst ganz hinten können es Erwachsene aushalten. Beim Antritt legt der Kia zäher los. Speziell aus dem Stand heraus vertragen sich die etwas hubraumschwächere Maschine und das höhere Leergewicht des Carens nicht optimal. Zudem hemmt die längere Übersetzung den Sprintspaß imCarens zusätzlich.
Auf den Verbrauch wirkt sich das gebremste Temperament kaum aus. Beide Vans verbrennen laut Werksangabe knapp fünf Liter Diesel pro 100 Kilometer. Das adelt die kompakten Raumschiffe zu echten Kostverächtern – und zu ernsthaften Touran-Alternativen.
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