Ford Mustang Pick-up
Ford macht aus dem Mustang einen Ranger

Nach einem Mustang als Pick-up hat bislang wohl noch niemand gefragt. Ford hat trotzdem einen gebaut!
Bild: Instagram/Matt Korczyk
Der Ford Mustang ist für viele der Inbegriff eines Ponycars. Wer das inzwischen bei uns ausschließlich mit V8 angebotene Auto fährt, tut das aber nicht aus praktischen Gründen: 381 Liter Kofferraum beim Coupé und 310 Liter beim Cabrio sind überschaubar. Bis jetzt, denn Ford hat einen Mustang zum Pick-up umgebaut!
Auf Instagram teilte Matt Korczyk, der die historische Fahrzeugsammlung bei Ford in den USA leitet, Bilder vom Umbau. Ihm zufolge haben Azubis das Auto gebaut. Bislang wusste kaum einer von der Existenz des Mustang mit Ladefläche.
Die Bilder zeigen, dass er auf der Generation S550 basiert. Also dem Vorgänger des aktuellen Modells. Motorhaube und Schürze deuten darauf hin, dass das modifizierte Fahrzeug sogar eine besonders potente Version sein könnte. Ein Shelby GT350. Dessen 5,2-Liter-V8 leistet 533 PS.
Bis zur B-Säule ziemlich normal
Während das Auto im vorderen Bereich ziemlich normal aussieht, ändert sich das radikal ab der B-Säule. Statt Rücksitzen und Kofferraum befindet sich hier eine schwarz verkleidete Ladefläche. Besonders praktikabel wäre die nicht: Die Rücklichter ragen, anders als bei direkt als Pick-up vorgesehenen Autos wie dem Ranger, weit ins Heck hinein. Die Heckklappe ist wie beim Basisauto dazwischen und somit entsprechend schmal.
Ford ist mit der Idee nicht allein. Bereits 2011 baute BMW einen M3 Pick-up. Der V8-Sportler mit Ladefläche blieb ebenfalls ein Einzelstück, entwickelte sich bei Fans aber schnell zum Kultobjekt.
Auch kuriose Azubi-Autos haben bei den großen Marken Tradition. Bei Skoda bekam ein Octavia eine ausziehbare Ladefläche, bei Audi wurde ein RS 3 zur Neuinterpretation eines IMSA-Autos.
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