Der Fahrer des Katar-GP ist Fernando Alonso – so das Resultat der weltweiten Abstimmung der Fans. Kein Wunder: Der Spanier holte dank einer Einstopp-Strategie das 98. Podium seiner Formel-1-Karriere. Und das im Alpine-Renault.
Die Statistik zeigt, wie besonders dieses Podium ist: Alonso steht zum ersten Mal seit dem Ungarn-GP 2014 (damals im Ferrari) wieder auf dem Treppchen. Das ist sieben Jahre, drei Monate und 25 Tage her. Nur ein Fahrer musste in der Historie länger auf einen Podestbesuch warten: Alexander Wurz. Zwischen seinem dritten Platz beim Großbritannien-GP 1997 im Benetton-Renault und dem beim Imola-GP 2005 im McLaren-Mercedes vergingen sieben Jahre, neun Monate und elf Tage.
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Alonso ist im Juli 40 Jahre alt geworden. Seit Jahren werden die Altersgrenzen nach unten gerissen. Mit Max Verstappen hat sogar schon ein Teenager einen Grand Prix gewonnen. Fahrer mit über 40 Jahren sind inzwischen Mangelware. In den letzten 30 Jahren schafften es gerade mal drei Ü40-Piloten aufs Podest: Nigel Mansell war beim Australien-GP 1994 im Williams-Renault 41 Jahre, drei Monate und fünf Tage alt. Michael Schumacher beim Europa-GP 2012 im Mercedes sogar 43 Jahre, fünf Monate und 21 Tage. Und nun also Alonso mit 40 Jahren, drei Monaten und 23 Tagen.

Drei Ü40-Fahrer in 30 Jahren

Fernando Alonso fährt zum ersten Mal seit dem Ungarn-GP 2014 auf das Podium.
„Es ist schön wieder hier zu sein“, jubelt Alonso. „Mit den weichen Reifen dachte ich sogar, ich könnte nach der ersten Runde führen. Na gut, das hat nicht geklappt. Aber Rang drei ist fantastisch. Endlich wieder auf dem Podest, ich habe sieben Jahre drauf gewartet!“
Alonso fährt eine bärenstarke Saison. Das Comeback war nicht einfach – neue Autos, das hohe Alter, die Pause von zwei Jahren. In den ersten Rennen musste er sich seinem Teamkollegen Esteban Ocon beugen. Der Franzose ist die Zukunft bei Alpine, hat seinen Vertrag im Sommer bis Ende 2024 verlängert. Doch Alonso hat das Duell inzwischen gedreht, im Quali führt er 11:9, nach WM-Punkten ist er mit 77:60 Zählern vorn.
Ocon gewann den Ungarn-GP für Alpine. Doch auch da half Alonso tatkräftig mit – weil er sich rundenlang gegen Lewis Hamilton zur Wehr setzte. Der Spanier ist im Zweikampf nach wie vor einer der stärksten Fahrer im Feld. Keiner überholte 2021 so oft wie er – 116 Mal!

Alonso mit den meisten Überholmanövern 2021

Alonso hat sichtlich Spaß an seiner Rückkehr: „Wenn ich die Formel 1 ohne weiteren Sieg verlasse, bin ich trotzdem sehr, sehr glücklich und stolz.“
Doch ein Rücktritt ist überhaupt nicht in Sicht. 2022 hängt er eine weitere Saison mit Alpine an. „Ich hoffe, wir können mit den neuen Autos eine nette Überraschung werden“, so der Spanier. „Aber es gibt keine Erwartungshaltung. Es gibt keine Garantie für eine Rückkehr an die Spitze.“
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Wie gut Alpine in die neue Ära ab 2022 startet, wird darüber entscheiden, wie lange Alonso noch Formel 1 fährt. Im 17. Rennen der Saison 2022 wird er Kimi Räikkönens Rekord der meisten Grands Prix brechen. Alonso: „Meine Absicht oder Überlegung ist es, noch ein paar weitere Jahre zu fahren. Aber ob ich 2024 oder 2025 noch dabei sein werde, muss sich zeigen.“

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Von

Michael Zeitler