Aston Martin macht sich für Sebastian Vettel stark! Am Rande der Enthüllung seiner neuen Formel-1-Fabrik bekräftigte Teambesitzer Lawrence Stroll, dass der Deutsche auch 2022 noch in seinem grünen Renner sitzen soll. Stroll: „Wir sind sehr zufrieden mit Sebastian. Es ist unsere feste Absicht, mit ihm nächstes Jahr und darüber hinaus weiterzumachen.“
Damit wischt der Kanadier auch Gerüchte beiseite, wonach er sich zuletzt auf dem Fahrermarkt nach Alternativen umgeschaut habe. Eine offizielle Antwort zu Vettels Zukunft erwartet er „in Kürze“. Hintergrund: Vettel und Aston Martin haben Optionen im Vertrag, die zu einem bestimmten Zeitpunkt gezogen werden müssen. Meist sind das der 15. oder 30. September.
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Zuletzt kamen Spekulationen auf, dass Stroll weder mit Vettels Leistung noch seinem Engagement für Umwelt und Gleichberechtigung zufrieden sei. Stimmt nicht, sagt er nun. Das habe „keinerlei Einfluss auf unseren starken und anhaltenden Wunsch hat, dass er weiterhin für uns in der Formel 1 fährt.“
Aston Martin hat seine Pläne für eine neue Fabrik enthüllt.
Mit der Enthüllung der neuen, rund 200 Millionen Euro teuren Fabrik bekennt sich Aston Martin gleichzeitig zum Ziel, in Zukunft um Siege und Titel zu fahren. Stroll taxiert die WM-Reife auf „drei bis fünf Jahre“. Die neue Fabrik in Silverstone sei demnach „eine sehr bedeutende Investition, über 400.000 Quadratmeter. Sie zeigt meinen Glauben an das Team, bestätigt meine Ambitionen und meinen Glauben an die Formel 1. Es ist wirklich eine Investition in die Formel 1.“
Zum neue Standort gehört auch ein brandneuer Windkanal. Die alte Fabrik, die bereits 1991 von Eddie Jordan gebaut wurde, wird quasi nebenan zu einem Wellness-Zentrum und einer Cafeteria. Zudem soll sie den neuen State-of-the-Art-F1-Simulator beherbergen. Die erste Bauphase, die sich wegen der Corona-Virus-Pandemie um fast zwei Jahre verzögert hatte, soll in 18 Monaten fertig sein, die zweite in 36 Monaten.
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Die neue Aston Martin-Fabrik in Silverstone wird das erste neue Formel-1-Werk Englands seit 2004 werden. Damals konstruierte der berühmte Architekt Sir Normal Foster das McLaren Technology Center. Jetzt entwickelt Aston Martin die erste Smart-Factory der Königsklasse. Der Neubau ist als kabellose Einrichtung konzipiert, in der alle Systeme und Produktionsprozesse über Daten in einer Cloud miteinander verbunden sind. Das soll mehr Flexibilität bei der Konstruktion, Fertigung und Weiterentwicklung des grünen Formel-1-ermöglichen.

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