Überraschung beim ersten freien Training zum Großen Preis von Bahrain, dem Saisonauftakt der Formel-1-WM 2022. AlphaTauri-Pilot Pierre Gasly hat die erste Bestzeit des Jahres in den Asphalt gebrannt. Der Franzose umrundete den 5,412 Kilometer langen Kurs in 1:34,193 Minuten. Direkt dahinter landeten die Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc und Carlos Sainz.
Nach dem Ausfall vom Corona-positiven Sebastian Vettel wurde Ersatzmann Nico Hülkenberg bei seinem Comeback als „Feuerwehrmann der Formel 1“ 14., Mick Schumacher landete im belegte Platz fünf. Vizeweltmeister Lewis Hamilton musste sich im Mercedes mit Platz sieben zufrieden geben. Repräsentativ sind die Zeiten allerdings nicht. Im ersten freien Training tasten sich die Teams traditionsgemäß erst langsam an ihr wahres Potenzial heran.
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Verbal sieht das jetzt schon anders aus. Da hat Hamilton bereits eine erste Warnung an Verstappen abgesetzt. „Ich werde ein aggressiverer Fahrer in diesem Jahr sein, ihr werdet sehen“, machte der Mercedes-Star mit einem vieldeutigen Lächeln im Gesicht klar, als er auf künftige Zweikämpfe mit Verstappen angesprochen wurde.
Verstappen wiederum hat sich bereits gestern über die angeblichen Probleme von Mercedes bei den Testfahrten lustig gemacht. „Sie werden ganz hinten sein. Ihren Kommentaren nach haben sie ein schreckliches Auto, denke ich. Und das schon seit 2017“, betonte der Red-Bull-Champion süffisant-ironisch. Nach Verstappens Einschätzung redet sich Mercedes absichtlich schwach.
Direkt hinter Gasly landeten die Ferrari-Teamkollegen Charles Leclerc und Carlos Sainz.

Der Niederländer will seinen Titel in diesem Jahr verteidigen. „Die Motivation ist dieselbe und sogar noch höher, weil man weiter gewinnen will“, so Verstappen. Sein erster Titel habe Last von ihm genommen. „Dieser Druck, es zu wollen und zu brauchen“, gibt der Red Bull-Star zu, der anders als Hamilton in den Jahren zuvor die 1 auf sein Auto hat kleben lassen.
Die Neuauflage des Jahrhundertduells dürfte die Fans auch in diesem Jahr wieder vor die Bildschirme locken. Auf Rache für das verlorene Finale in Abu Dhabi sinnt Hamilton allerdings nicht: „So ticke ich nicht, so gehe ich nicht an die Saison heran. Ich will der Beste sein, der ich sein kann. Ich hege keinen Groll, ich habe keine Last, die ich in die Saison mitschleppe.“
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Formel 1 Grand Prix von Bahrain
1. Freies Training

1. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpha Tauri 1:34,193 Min.
2. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +0,364 Sek.
3. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +0,418
4. George Russell (Großbritannien) – Mercedes +0,436
5. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull +0,549
6. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin +0,621
7. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +0,750
8. Fernando Alonso (Spanien) – Alpine +0,807
9. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri +0,835
10. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull +0,857
11. Zhou Guanyu (China) – Alfa Romeo +0,860
12. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine +0,958
13. Nicholas Latifi (Kanada) – Williams +1,451
14. Nico Hülkenberg (Emmerich) – Aston Martin +1,622
15. Alexander Albon (Thailand) – Williams +1,730
16. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +2,111
17. Daniel Ricciardo (Australien) – McLaren +2,209
18. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) – Haas +2,343
19. Kevin Magnussen (Dänemark) – Haas +2,611
20. Valtteri Bottas (Finnland) – Alfa Romeo – (3. Rd.)

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Von

Bianca Garloff