Formel 1: Die Ferrari-Formel für den Titel
Ferrari-Teamchef spricht Klartext

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur macht Lewis Hamilton und Charles Leclerc vor der zweiten Saisonhälfte eine klare Ansage.
Bild: Ferrari
Bei Ferrari ist im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft 2026 noch alles möglich. Lewis Hamilton und Charles Leclerc befinden sich vor der zweiten Saisonhälfte weiterhin in Schlagdistanz zur WM-Spitze. Teamchef Fred Vasseur macht seinen beiden Stars allerdings schon jetzt eine klare Ansage.
Nach elf Saisonrennen führt Mercedes-Pilot Kimi Antonelli die Fahrer-WM an. Hamilton liegt als erster Verfolger 50 Punkte zurück, Leclerc fehlen als WM-Viertem bereits 81 Zähler. Bei noch zwölf ausstehenden Rennen ist für beide Ferrari-Piloten dennoch genügend Zeit, den Rückstand aufzuholen.
Damit steigt allerdings auch das Konfliktpotenzial innerhalb des Teams. Schließlich kämpft jeder Punkt nicht nur gegen Antonelli, sondern möglicherweise auch gegen den eigenen Teamkollegen. Vasseur erwartet deshalb von Hamilton und Leclerc einen fairen Umgang miteinander.
Vasseur fordert Respekt von Hamilton und Leclerc
Gerade bei Ferrari liefern sich die beiden Teamkollegen ein enges Duell. Während Hamilton in der WM aktuell die Nase vorne hat, kann sich das Kräfteverhältnis laut Vasseur von Wochenende zu Wochenende verändern.

Bei Ferrari ist im Kampf um die Formel-1-Weltmeisterschaft 2026 noch alles möglich.
Bild: Ferrari
„Mercedes und McLaren befinden sich diesbezüglich in der gleichen Situation wie wir. In einer Woche liegt der eine vorne und in der nächsten Woche ist es genau andersherum. Das gehört zum Spiel.“
Eine Grenze zieht der Franzose allerdings ganz klar und appelliert an seine Piloten: „Sie müssen das Team respektieren, genauso wie wir sie respektieren. Sie müssen sich korrekt verhalten.“
Damit dürfte Vasseur vor allem verhindern wollen, dass aus dem sportlichen Konkurrenzkampf zwischen seinen beiden Stars ein teaminterner Konflikt entsteht, der Ferrari im Titelrennen wichtige Punkte kostet.
Die Ferrari-Stars treiben sich gegenseitig an
Grund zur Sorge sieht der Ferrari-Teamchef bislang allerdings nicht. Im Gegenteil: Die Rivalität zwischen Hamilton und Leclerc helfe der Scuderia aktuell sogar bei der Weiterentwicklung.
„Ich sehe, wie sie zusammenarbeiten und sich gegenseitig dazu antreiben, bessere Leistungen zu bringen“, erklärt Vasseur.
Davon profitiere letztlich das gesamte Team: „Dadurch machen auch wir Fortschritte, weil sie in jeder Runde 110 Prozent geben. Selbst im Freien Training ist es für sie das Wichtigste, vor ihrem Teamkollegen zu landen.“
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