Formel 1: Haas

Schumacher und Mazepin bleiben Teamkollegen

Mick Schumacher und Nikita Mazepin fahren auch 2022 gemeinsam bei Haas. Das sagen die beiden zu ihrer nächsten gemeinsamen Formel-1-Saison
Was jeder wusste, wurde jetzt offiziell: Mick Schumacher (22) und Nikita Mazepin (22) werden auch 2022 als Teamkollegen bei Haas gegeneinander fahren. Beide wurden am Vormittag in Sotschi als Fahrerpaarung für die kommende Saison bestätigt.
Schumacher junior jedenfalls freut sich: „Ich bin froh, dass ich bei Haas bleiben kann. Ich habe hier im Team ein Familiengefühl.“ Und weiter: „Wir haben ein gutes Fundament aufgebaut und ich hoffe, dass wir mit einem gutem Auto die Ernte einfahren können.“

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Dass es auch 2022 wieder zum teaminternen Duell gegen Mazepin kommt, ist für Schumi junior kein Problem. Obwohl die beiden in diesem Jahr bereits mehrfach verbal und auf der Rennstrecke aneinandergeraten sind, glaubt Mick: „Das wird in vielerlei Hinsicht auch hochgekocht. Es ist Racing. Wichtig ist, dass wir weiter zusammenarbeiten und das Team gemeinsam voranbringen.“
Bereits zuvor hatte es versöhnliche Worte von Nikita Mazepin gegeben. „Ich mag Mick von ganzem Herzen. Er ist ein super talentierter Junge“, hatte der junge Russe im Formel-1-Podcast gesagt und betont: „Es ist viel los und gleichzeitig auch nichts.“
Ohnehin könne es im Rennen immer mal krachen. Das zeige der Zweikampf zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen, die zuletzt in Monza erneut kollidiert sind. Schumacher nimmt die beiden Kampfhähne in Schutz: „Solche Renngeschehen passieren innerhalb von Zehntelsekunden. Nachher ist man immer schlauer, wenn es einem passiert ist.“

Mick Schumacher fährt auch 2022 für Haas in der Formel 1.

©LAT/Haas

Von Duellen an der Spitze ist Mick Schumacher indes noch weit entfernt. Immerhin: An den Kurs in Sotschi hat er gute Erinnerungen. 2020 holte er in der Formel 2 einen Sieg und einen dritten Rang. „Leider werden wir diesmal nicht um Siege kämpfen“, räumt er ein, „aber vielleicht ein gutes Ergebnis als Motivation für Rest der Saison einfahren.“
Für 2022 ist er da schon optimistischer. Hintergrund: Haas hat das Auto 2021 kaum weiterentwickelt, um sich ganz auf die neue Saison mit neuen Regeln zu konzentrieren. „Wir haben das ganze Geld ins nächste Jahr gesteckt“, erklärt auch Schumacher. „Hoffentlich gibt uns das einen kleinen Vorsprung.“
Allein: Dass die beiden vorgeben, sich wieder lieb zu haben, erinnert an wenig an eine Schmierenkomödie, bei der Team und Investor Drehbuch und Dialoge vorgegeben haben. Glaubwürdig erscheint es nach den hitzigen Duellen auf der Piste und mit Worten in den letzten Wochen kaum.

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Es ist auch kein Zufall, dass die Bekanntgabe der beiden in Russland stattfand. Es ist das Heimatland von Mazepin und seinem Vaters, der als Uralkali-Boss das meiste Geld in das Team steckt, das unter amerikanischer Flagge fährt und von Ferrari technisch unterstützt wird. Das zeigt, wer das Sagen hat!

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2021 läuft die Formel 1 bei Sky. Der Sender richtet für die neue Ära eigens einen TV-Sender ein: Sky Formel 1. Hier gibt es 24 Stunden am Tag Motorsport. Alle Trainingssitzungen, alle Qualifyings, alle Rennen immer live und ohne Werbeunterbrechung. Dazu überträgt Sky auch die Rahmenrennen Formel 2, Formel 3 und den Porsche Supercup. Auf dem Programm stehen zudem historische Rennen und Sondersendungen. Mehr Infos dazu finden Sie HIER

Autoren: Ralf Bach,

Fotos: Haas

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