Formel 1: Honda plant Zukunft
Neue MGU-H und neues Team?

Honda bringt beim Russland-GP am Wochenende eine neue MGU-H. Im Hintergrund laufen die Verhandlungen mit Sauber für die Saison 2018.
Bild: Hersteller / Picture-Alliance
- Michael Zeitler
Der zweite Testtag in Bahrain war ermutigend: Erst nach 81 Runden ging bei Stoffel Vandoorne der Honda-Motor in die Knie. Damit schafften die Japaner einen neuen hauseigenen Distanzrekord 2017. Grund dafür: eine neue MGU-H, das Energierückgewinnungssystem am Abgastrakt. Das soll sich zwar konzeptionell nicht verändert haben, ist dank neuer Materialien nun aber standfester.
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Schon beim Russland-GP am Sonntag (Rennstart um 13 Uhr auf RTL/Sky) wird Honda die neue MGU-H daher einsetzen. Für Vandoorne bedeutet das: Im vierten Rennen fährt der Belgier bereits mit der vierten MGU-H. Ab der fünften muss er um zehn Plätze in der Startaufstellung zurück. Fernando Alonso steht bei drei MGU-H-Teilen.

Startet Sauber ab nächster Saison mit Honda-Motoren?
Aktuell kriegt Sauber die 2016er Ferrari-Motoren. 17 von 25 Saisons waren die Schweizer mit Ferrari verbunden, noch nie mit Honda. Die Japaner belieferten neben dem eigenen Werks-Rennstall bisher sieben Teams mit Triebwerken: Spirit (1983), Williams (1983-1987), Lotus (1987/1988), McLaren (1988-1992/2015-2017), Tyrrell/BAR (1991/2000-2005), Jordan (2001/2002) und Super Aguri (2006-2008).
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