Nächstes Rennen, nächste Berührung: Mick Schumacher (22) und sein Haas-Teamkollege Nikita Mazepin (22) sind sich beim GP Italien in Monza erneut in die Quere gekommen. Diesmal touchierte der Russe Schumacher in der Bremszone zur zweiten Schikane und drehte den Deutschen um.
Immerhin: Erstmals siegt die Einsicht! „Er hat ziemlich früh gebremst“, berichtet Mazepin. „Deshalb habe ich die Chance gesehen reinzustechen. Mick hatte das ganze Rennen über mit dem Bremsen Probleme. Trotzdem war das absolut mein Fehler. Ich sah die Chance, es hat nicht funktioniert und ich konnte nicht mehr ausweichen, tut mir sehr leid.“
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Mick Schumacher konnte dennoch weiterfahren, wurde am Ende 15. Er nimmt die Entschuldigung an. Schumi junior: „Es ist besser ausgegangen, als ich erhofft hatte. Wir waren von der Pace her für unsere Verhältnisse recht nah an den anderen dran. Ich habe gezeigt, dass ich schneller war als Nikita. Die Kollision hat uns aber keine Position gekostet. Für mich ist es deshalb vom Gefühl her okay.“
Mazpin und Schumacher geraten auch beim Italien Grand Prix aneinander.
Nicht so dagegen für seinen Onkel Ralf Schumacher. Der Sky-Experte ist – meist zu Recht – Mazepins größter Kritiker. Auch am Sonntag in Monza wieder. „Man sieht, wie Nikita Mick stumpf aufs Hinterrad fährt. Das war wieder mal eine Fehleinschätzung.“
Der Grund, so der ältere Schumacher: „Er will mit Gewalt zeigen, dass er schneller ist als Mick – was er einfach nicht ist. Das Rennen passt zum Charakter. Einfach wie ein Bulldozer durch alles durch, egal wie. Das wäre irgendwann doch mal ein Erziehungsthema – zum Glück aber nicht meins.“
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Ralf Schumacher ist immer noch sauer, weil Mazepin als Antwort auf seine Kritik nach der Blockade-Aktion aus Zandvoort auf Motorsport-total mit den Worten zitiert wurde: „Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins.“ Zu seiner Verteidigung sei gesagt: Der Russe hatte das Sprichwort gar nicht ausgesprochen, sondern nur angedeutet. Die Motorsport-Plattform hatte die Aussage fälschlicherweise komplett veröffentlicht. Schumi II wusste das nicht und konterte bereits am Samstag auf Instagram: „Da kann sein Vater aber stolz auf die Erziehung sein. Toller Sprachgebrauch, oder?“
Mazepin fiel im GP Italien übrigens mit Motorproblemen an seinem Haas-Ferrari aus.

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