Die Rekordjagd des Lewis Hamilton (36) in der Formel 1 geht weiter. Selbst wenn es mit der heiß ersehnten alleinigen Rekordmarke von acht WM-Titeln 2021 gegen Max Verstappen nicht klappen sollte, hat der Brite mindestens zwei weitere Anläufe Michael Schumacher vom geteilten Thron zu stoßen. Denn Hamilton hat seinen Mercedes-Vertrag verlängert - um gleich zwei Jahre, bis einschließlich 2023. Das gaben die Stuttgarter am Samstag vor dem Österreich GP bekannt.
"Es ist schwer zu glauben, dass wir schon fast neun Jahre mit diesem unglaublichen Team zusammenarbeiten und ich bin aufgeregt, dass diese Partnerschaft zwei Jahre weitergeht", sagt Hamilton. "Wir haben so viel gemeinsam erreicht, aber auch noch viel vor uns, auf und neben der Strecke", so der Brite, der vor allem Mercedes' Unterstützung in seinem Kampf für mehr Gleichberechtigung und Diversität im Sport hervorhob.
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Unter dem Dauerdruck von Rivale Red Bull setzt Hamilton damit in einer sportlich schwierigen Phase für sein Team ein klares Zeichen - nicht nur für die Konkurrenz sondern auch intern: Spannend wird die Frage, ob der aufstrebende Mercedes-Junior George Russell in naher Zukunft neben Hamilton ins Werksteam der Silberpfeile aufrücken darf, oder Valtteri Bottas das zweite Cockpit trotz zuletzt mäßiger Leistungen behält. Hamilton hatte sich immer wieder für den Finnen als Wingman ausgesprochen.
Lewis Hamilton und Mercedes-Teamchef Toto Wolff
Da Hamilton seine Verträge zuletzt nur jahresweise und 2021 sogar erst kurz vor Saisonbeginn verlängert hatte, waren Fragen nach der langfristigen Karriereplanung und Motivation des Champions aufgekommen. Mit gleich zwei Jahren Vertragsverlängerung hat Hamilton diese beantwortet: Es dürfte sein letzter Formel-1-Vertrag sein, die große Regelreform und den Umstieg auf die neuen Autos 2022 will sich der Rekordmann der F1 aber nicht entgehen lassen. Hamilton voller Vorfreude: "Wir beginnen eine neue Ära mit den Autos, die herausfordernd und aufregend wird."
Mercedes-Teamchef Toto Wolff stellt klar: "Dafür gibt es keinen besseren Fahrer in unserem Team als Lewis. Seine Errungenschaften in diesem Sport sprechen für sich selbst, und mit seiner Erfahrung, seinem Speed und seinen Fähigkeiten ist er auf dem Höhepunkt seines Schaffens." Zu Hamiltons 100 Poles und 98 GP-Siegen kommen in den nächsten zweieinhalb Jahren wohl noch etliche hinzu. Geht es nach Teamchef Wolff, sind seinem Schützling keine Grenzen gesetzt: "Ich habe immer gesagt: So lange Lewis das Racing-Feuer noch in sich spürt, kann er solange weiterfahren wie er will."
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Von

Frederik Hackbarth